Die Weizenfelder sind weitgehend abgeerntet
Erste Erntebilanz im Landkreis Stade: Enttäuschend bis überraschend

Die Getreideernte lief in den vergangenen Tagen auf Hochtouren
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jd. Stade. Die Mähdrescher waren in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz: Im Landkreis Stade ist die Ernte von Weizen und Gerste weitgehend abgeschlossen. Auf der Stader Geest liegt das Getreide bereits in den Silos, nur in Kehdingen sind noch die Erntefahrzeuge auf den Feldern. "Die Landwirte haben durchschnittliche Erträge eingefahren", zieht Stades Kreislandwirt Johann Knabbe ein erstes Resümee. Dabei gebe es selbst innerhalb des Landkreises starke Schwankungen, "von enttäuschend bis überraschend".

Nach dem "sehr durchwachsenen Frühjahr" seien die Erträge je nach Standort sehr unterschiedlich ausgefallen, so Knabbe. So habe es beispielsweise bei den Frostnächten im April in einigen Ecken des Landkreises deutlich mehr Schäden gegeben. "Auf der Geest ist es rund drei Grad kälter als im Alten Land." Betroffen sei im April vor allem der Raps gewesen. Mit einem Ertrag von drei Tonnen pro Hektar könne man aber noch ganz zufrieden sein.

Beim Weizen liegen die Werte zwischen sieben und neun Tonnen. Diese Mengen seien kein Grund zum Jubeln, aber auch nicht Anlass für große Klagen. Zwischendurch habe immer wieder Regen gefehlt, aber die Trockenperiode im Mai habe auch einen Vorteil gehabt: "Wegen der Trockenheit war der Pilzbefall viel geringer als sonst. Die Landwirte mussten deutlich weniger Fungizide versprühen."

Auch die jetzige Hitzewelle sei bei der akutellen Ernte von Vorteil, meint Knabbe. "Die Landwirte sparen jede Menge Stromkosten, weil sie das Getreide nicht zusätzlich trocknen müssen."

Diese Kostenersparnis sei erfreulich, doch über die Erlöse, die die Getreidebauern etwa mit ihrem Weizen erzielen, möchte Knabbe am liebsten gar nicht sprechen. "Das ist ein Trauerspiel. Wir hängen an den Weltmarktpreisen und die sind viel zu niedrig." Die deutschen Landwirte können aufgrund der hohen Standards hierzulande gar nicht kostendeckend produzieren. "Nimmt man die Weltmarktpreise als Grundlage, sind die kleinen und mittleren Höfe gar nicht überlebensfähig." Daher gehe es gar nicht ohne Subventionen, wenn man ein Höfesterben größeren Ausmaßes vermeiden wolle.

Mais steht an der Spitze

Im Landkreis Stade ist die wichtigste Feldfrucht der Mais. Er steht in diesem Jahr auf 19.900 Hektar Ackerfläche. Das sind rund 1.000 Hektar mehr als im Vorjahr. Getreide wird auf 10.600 Hektar angebaut. Hier steht Winterweizen mit 3.100 Hektar an der Spitze, gefolgt von Winterroggen (2.900 Hektar), Sommergerste (1.500 Hektar) und Wintergerste (1.400 Hektar).
Bei den übrigen Feldfrüchten überwiegen Winterraps (2.000 Hektar), Kartoffeln (1.900 Hektar) und Zuckerrüben (980 Hektar).

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Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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