Erweiterungsbau der Kreisverwaltung Stade fertiggestellt

Der Erweiterungsbau mit dem neuen Haupteingang der Kreisverwaltung Stade
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Ein optimaler Lückenschluss

sb. Stade. Vier Tage vor dem gesetzten Termin ist der Erweiterungsbau der Kreisverwaltung Stade Ende Mai fertiggestellt worden. Seitdem sind die Mitarbeiter von der Abfall- bis zur Wasserwirtschaft mit dem Umzug in ihre neuen Büros beschäftigt.

Der Erweiterungsbau der Kreisverwaltung auf dem ehemaligen Parkplatz zwischen Kreishaus und Umweltamt vereint die Verwaltung auf optimale Weise unter einem Dach. Der Neubau verbindet zwei Altbauten und bietet mit seinen 110 Büroräumen genug Platz für die stetig wachsende Kreisverwaltung. Zudem werden die Wege zwischen den Mitarbeitern verkürzt. Denn bisher waren viele Abteilung auf mehrere Gebäude im ganzen Stadtgebiet verteilt. Unter anderem waren die Rechtsabteilung, das Veterinäramt und die Abfallbehörde in Büros in der Großen Schmiedestraße angesiedelt.

Der neue Haupteingang der Kreisverwaltung befindet sich ab sofort im Neubau am Platz "Am Sande". An das große, helle Foyer schließt sich ein Bürgerbüro an, in dem Besucher Informationen erhalten oder einen Ansprechpartner für ihr Anliegen erfragen können.

Ein Fahrstuhl führt dann in die Obergeschosse des Gebäudes. Da diese mit den jeweils benachbarten Verwaltungsgebäuden verbunden wurden, ist die Kreisverwaltung ab sofort barrierefrei.

Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich auch ein 80 Quadatmeter großer Sitzungssaal. Der Raum "Elbe" wurde mit moderner Technik von Projektoren über eine Mikrofonanlage bis zu Verstärkern für Schwerhörige ausgestattet. "Hier können ab sofort Gremien und Ausschüsse tagen", sagt Kreisbaurat Hans-Hermann Bode.
Der Neubau wurde von den Firmen Lindemann aus Stade und Matthäi aus Bremervörde zum Festpreis von 10.087.480 Euro erstellt. "Nach Abschluss aller Arbeiten sind wir stolz darauf, diesen Festpreis nur um 0,56 Prozent überschritten zu haben", sagt Kreisbaurat Hans-Hermann Bode. "Die Erhöhung begründet sich in nachträglichen Verbesserungen bei der Bausubstanz, durch zusätzliche Datenleitungen für die neue Telefonanlage und Verbesserungen bei der Schließanlage."

Übrigens verfügt der Neubau über keine eigene Heizung. Denn das Gebäude wurde energetisch so errichtet, dass nur ein geringes Zuheizen erforderlich ist. Hierfür genügte der Anschluss des Neubaus an die gasbetriebene Luft-Wasser-Wärmepumpe im benachbarten Altbau.

Kleine Chronik des Neubaus

• März 2014: Beschlussfassung des Kreistages über den Erweiterungsbau
• Mai 2015: Abschluss der europaweiten Ausschreibung des Bauprojekts und Auftragsvergabe an die Bauarbeitsgemeinschaft Lindemann/Matthäi
• Juni 2015: Beginn der Erdarbeiten
• Dezember 2015: Grundsteinlegung
• Juli 2016: Richtfest
• April 2017: vertragliche Übergabe des Bauobjekts an den Landkreis Stade
• Mai und Juni 2017: Umzug der Mitarbeiter
• 21. Oktober 2017: Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür im Oktober

Mit einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Programm lädt die Stader Kreisverwaltung am Samstag, 21. Oktober, zu einem Tag der offen Tür ein.
"Wir freuen uns schon jetzt auf möglichst viele Gäste jeden Alters", so Landrat Michael Roesberg. Interessierte sollten sich diesen Tag also von 10 bis 16 Uhr im Kalender freihalten.

Dass die Arbeit von über 800 Mitarbeitern beim Landkreis kein grauer Büroalltag, sondern spannend und abwechslungsreich ist, soll die Veranstaltung zeigen. Die Vorbereitung für fast 70 Programmpunkte laufen bereits auf Hochtouren. Tierärztinnen des Veterinäramtes und Straßenbau-Ingenieure, Biologen aus dem Naturschutzamt, die Feuerwehrtechnische Zentrale, das Bildungsbüro und viele mehr werden mit Präsentationen, Mitmachaktionen und Filmen über ihre Arbeit berichten. Kinder können mit dem Bobby-Car testen, wie schnell sie sind, denn ein echter Radarwagen steht zur Messung bereit. Auch der Platz "Am Sande" wird interessante Überraschungen bieten. Zudem gibt es Führungen durch den Neubau.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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