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Brutaler Angriff in Buchholz

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Landkreis Harburg
Zweite neue Rettungswache jetzt in Tostedt eingeweiht

Beim Durchschneiden des Bandes (v. li.): Dipl.-Ing.Adrian Ptaszynsk, Architekt Jürgen Niemeyer, Bürgermeisterin Nadja Weippert, Rettungsdienstleiter Kan Gagelmann, Norbert Böttcher, Präsident des DRK-Kreisverbandes Harburg-Land, Landrat Rainer Rempe, DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Grambow, Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsan, Annerose Tiedt, Ordnungsdezernentin Landkreis Harburg, und Kreisordnungsausschussvorsitzender Jan Bauer | Foto: bim
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  • Beim Durchschneiden des Bandes (v. li.): Dipl.-Ing.Adrian Ptaszynsk, Architekt Jürgen Niemeyer, Bürgermeisterin Nadja Weippert, Rettungsdienstleiter Kan Gagelmann, Norbert Böttcher, Präsident des DRK-Kreisverbandes Harburg-Land, Landrat Rainer Rempe, DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Grambow, Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsan, Annerose Tiedt, Ordnungsdezernentin Landkreis Harburg, und Kreisordnungsausschussvorsitzender Jan Bauer
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Der Bedarf war längst vorhanden, aber lange kein größeres Gebäude oder passender Standort in Sicht: Nun hat der DRK-Rettungsdienst in Tostedt endlich eine neue Rettungswache, die den gestiegenen Anforderungen bei der Ausstattung und der notwendigen Attraktivität fürs Personal gerecht wird. Die neue Wache wurde jetzt im Beisein zahlreicher Beteiligter und Ehrengäste feierlich eingeweiht.

Landrat Rainer Rempe wies auf den deutlichen und kontinuierlichen Anstieg der Einsätze mit derzeit rund 27.000 Einsätzen und zusätzlich 20.000 Krankentransporten kreisweit im Jahr hin.
Allein von Tostedt aus werden jährlich mehr als 3.500 Notfallrettungseinsätze in einem großen Umkreis, u.a. bis Regesbostel, Sittensen, Tötensen, Elstorf, Moisburg, Welle und Wintermoor, gefahren. Bereits 2016 war der Standort interimsweise mit Unterstützung der Gemeinde und der Feuerwehr erweitert worden.
Die 1986 im Verbund mit dem Tostedter Feuerwehrgerätehaus gebaute Rettungswache platzte aus allen Nähten - wegen gestiegener Einsatzzahlen, größerer Fahrzeuge und gesetzlicher Vorgaben, u.a. zu Hygienestandards und Geschlechtertrennung, berichtete Rempe.

Nach Hanstedt-Nindorf wurde in Tostedt nun der zweite Rettungswachen-Standort eingeweiht, der zukunftsfähig sei und durch die Nähe zu B75 und B3 einen optimalen Standort und eine gute Verkehrsanbindung habe. Gemäß den Vorgaben des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes müssen die Retter binnen 15 Minuten am Einsatzort sein.

Mit der Wache in Tostedt sei eine zweite Etappe geschafft, so Landrat Rempe. In Kürze gehe die Erweiterung der Wache in Seevetal-Lindhorst in die Detailplanung, weitere Etappen seien die Umgestaltung der Wache in Winsen und ein dauerhafter Standort für eine Wache in der Elbmarsch. "Wir werden weiter ein offenes Ohr haben für das DRK, die Johanniter Unfallhilfe und die Rettungsdienstgesellschaft", versprach Rempe.

DRK-Präsident Norbert Böttcher ging auf die Historie des Rettungsdienstes in Tostedt ein. Vor 1983 war ein Rettungswagen am Rathaus stationiert. Der Umzug der Rettungswache an die Todtglüsinger Straße zur Feuerwehr in den 1980er Jahren sollte bereits nur eine Interimslösung sein. 2016 seien dann die Weichen für die Erweiterung der Rettungswache gestellt worden, erläuterte Böttcher. Im Juli 2021 habe die Baugenehmigung vorgelegen. Der Landkreis ist Träger des Rettungsdienstes und finanziert das Gebäude durch eine Miete, die von den Krankenkassen als Kostenträger refinanziert wird. Das DRK ist Betreiber. "Uns ist es wichtig, den Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen zu bieten, um wettbewerbsfähig zu sein", sagte der DRK-Präsident. Rund 150 Rettungsdienstmitarbeiter gebe es in Tostedt, Buchholz und Seevetal, alleine 30 in Tostedt. "Eure Geduld hat sich gelohnt. Es geht voran mit den Standorten", meinte Böttcher.

Standortsuche und Baubeginn hatte der damalige DRK-Geschäftsführer Roger Grewe begleitet. Ursprünglich waren für den Bau rund 950.000 Euro veranschlagt worden. Letztlich werde der Bau aber bei ca. 1,5 Millionen Euro landen, schätzte der amtierende DRK-Geschhäftsführer Thomas Grambow kürzlich im WOCHENBLATT-Gespräch. Denn die Lieferengpässe und Materialkostensteigerungen durch Corona und den Krieg in der Ukraine schlagen auch hier zu Buche. Außerdem wurde statt der zunächst zwei Garagen für die Rettungswagen eine dritte Garage für ein dort stationiertes Krankentransportfahrzeug gebaut. Die Wache umfasst 377 Quadratmeter, die Garagen 147 Quadratmeter.

Seine Rede hatte Grambow mit einem Zitat von Lao-Tse (6. Jh. v. Chr.) eröffnet: "Der Reifen eines Rades wird gehalten von Speichen, aber die Leere zwischen ihnen ist das Sinnvolle. Aus Ton formt man Gefäße, aber die Leere in ihnen ermöglicht das Füllen der Krüge. Aus Holz zimmert man Türen, aber die Leere in ihnen macht das Haus bewohnbar. Das Sichtbare ist zwar von Nutzen, doch das Wesentliche bleibt unsichtbar." Auch in der Rettungswache würden Dinge von großem Nutzen geschaffen, aber erst wahrgenommen durch die Einsätze der Mitarbeiter. "Die Patienten werden von den besseren Rahmenbedingungen profitieren", ist Grambow überzeugt. "Hilfe und Rettung aus der Not haben einen hohen Stellenwert."

Und auch die Mitarbeiter sind von ihrem neuen Domizil begeistert: "Wir sind froh über die neuen Räume", sagte Wachleiter Daniel Schäfer. "Die Container waren sehr beengt. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr war aber immer sehr gut."

Der Dank aller Redner galt der Feuerwehr Tostedt für die jahrelange Gastfreundschaft, dem Präsidium des DRK Harburg-Land, dem Kreisordnungsausschuss, den beteiligten Mitarbeitern der Kreisverwaltung, der Planungsgruppe Niemeyer und dem Ingenieurbüro Feuerbach.
Der Zufahrt zur Todtglüsinger Straße - derzeit noch eine Schotterpiste - werde sich die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis annehmen, sicherte Bürgermeisterin Nadja Weippert zu.

Bald acht Standorte mit Rettungswachen

Derzeit gibt es Rettungswachen im 24-Stunden-Betrieb in Winsen, Drage-Eichholz, Hanstedt-Nindorf, Tostedt, Buchholz, Neu Wulmstorf-Elstorf und demnächst in Seevetal-Lindhorst. Die Interimswache mit Tagesbetrieb an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Hittfeld soll aufgegeben werden, sobald die Wache in Lindhorst zur Verfügung steht.

Alle Texte zu "Rettungswache Tostedt“
Redakteur:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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