Bewährung für georgisches Brüderpaar

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gefesselt wird Genadi B. ins Gericht geführt
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Amtsgericht fällt hartes Urteil wegen versuchten Einbruchs

thl. Winsen. Zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten sowie einem Jahr und sechs Monaten hat das Amtsgericht Winsen am Montag die georgischen Brüder Genadi (34) und Eldar (40) B. wegen versuchten Einbruchs verurteilt. Beide Strafen wurden für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Der Ältere muss zudem 120 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Dem Jüngeren droht nach einem abgelehnten Asylbewerberantrag die Abschiebung.
Eldar B. - angeblich gelernter Buchhalter - und sein Bruder Genadi - angeblich ehemaliger Fußballprofi - hatten im Oktober vergangenen Jahres versucht, in ein Einfamilienhaus im Ortsteil Maschen-Horst in Seevetal einzubrechen. Die Bewohner waren zu dem Zeitpunkt zwar im Urlaub, konnten die Hebelversuche an der Terrassentür aber über ihr Smartphone beobachten und die Polizei rufen. Wenig später klickten die Handschellen. Seitdem saßen die beiden in U-Haft.
Vor Gericht räumten die Brüder den Einbruchsversuch ein, sprachen aber von keiner geplanten Tat. Das wollten aber weder der Richter noch der Staatsanwalt glauben. Denn immerhin waren die beiden Georgier, die angeblich Sozialhilfe beziehen, mit einem Pkw aus Leipzig angereist und hatten sich für zwei Tage in einem Hamburger Hotel einquartiert. "Sie sind hierher gekommen, um Straftaten zu begehen", waren sich beide sicher. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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Eldar B. auf dem Weg in den Gerichtssaal. Er wollte nicht erkannt werden
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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