Ja zu Videokameras in Winsen

Die CDU möchte mehr Videokameras installiert wissen
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Bauausschuss empfiehlt Prüfauftrag zur Ausweitung der Überwachung

thl. Winsen. Mehr Videoüberwachung für mehr Sicherheit? Die Stadt soll die rechtlichen Voraussetzungen zru Installation einer dauerhaften Videoüberwachung im öffentlichen Raum und die Speicherung der daraus gewonnenen Daten prüfen. Gleichzeitig soll sie bei der Polizei anfragen, ob die Kriminalitätszahlen die Überwachung an den ausgewählten Orten rechtfertigen. Das hat der Bauausschuss der Stadt jetzt mehrheitlich dem Verwaltungsausschuss zur endgültigen Entscheidung empfohlen.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, will die CDU die Videoüberwachung in Winsen ausweiten, um für mehr Sicherheit für die Bürger und bessere Aufklärungsmöglichkeiten von Straftaten zu sorgen. Als prädestinierte Orte sehen die Christdemokraten den Bereich rund um den Bahnhof, den Bereich Rathausstraße/Marktstraße, den Schlossplatz, den Schlosspark, die Aufenthaltsbereiche vor dem Rathaus und dem Kreishaus sowie die Luhegärten.
Im Ausschuss entbrannte eine lebhafte Diskussion über den Antrag, der vom CDU-Ratshern Sebastian Trenkner noch einmal vorgestellt wurde. Johanna Fast (Gruppe FDP/Sarikaya) wollte vor einer Zustimmung zunächst belastbares Zahlenmaterial von der Polizei haben. "Verängstigte Leute rufen nun mal lauter nach mehr Sicherheit als andere Bürger", so die Liberale. Das sah auch Norbert Benthack von der Gruppe Grüne/Linke so. Heinrich Schröder (SPD) sah den CDU-Antrag skeptisch: "Damit wird Bürgern Sicherheit vorgegaukelt. Dafür gibt es von uns keine Zustimmung. Wir plädieren für mehr Polizei auf der Straße." Roderik Pfreundschuh (AfD) begrüßte den "Antrag ausdrücklich". Er würde sich zwar auch mehr Polizeibeamte auf Streifen wünschen, "doch so lange das nicht geht, ist die Videoüberwachung gut".

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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