Probeabstimmung im CDU-Kreisverband Harburg-Land
Mehrheit für Friedrich Merz als Bundesvorsitzender

Delegierte aus dem Landkreis Harburg: Kreis-Vorsitzende Britta Witte ...
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(os/jd). Bei einem digitalen Bundesparteitag am 15. und 16. Januar wählen bundesweit 1.001 Delegierte der CDU einen neuen Parteivorsitzenden. Um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer (58) bewerben sich der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz (65), der Bundestagsabgeordnete und Außenexperte Norbert Röttgen (55) und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (59). Dem neuen Parteivorsitzenden werden gute Chancen zugerechnet, CDU und CSU als Bundeskanzlerkandidat in die Bundestagswahl am 26. September zu führen.
Wie die Stimmung an der Basis der Christdemokraten ist, ergründete der CDU-Kreisverband Harburg-Land jüngst bei einer Online-Abstimmung der Mitglieder. 246 der angeschriebenen 1.011 Mitglieder nutzten die Chance für eine Probeabstimmung. Davon sprachen sich 126 Mitglieder (51,22 Prozent) für Friedrich Merz als nächsten CDU-Bundesvorsitzenden aus. Auf Rang zwei landete Norbert Röttgen (73 Stimmen, 29,67 Prozent) vor Armin Laschet (47 Stimmen, 19,11 Prozent).
"Wir nehmen dieses Stimmungsbild unserer Mitglieder sehr ernst und werden unsere Delegierten über das unverbindliche Abstimmungsergebnis informieren", erklärt Britta Witte, Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Harburg-Land. Sie ist neben Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann, der seinen Wahlkreis in Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf hat, und dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, eine von drei Delegierten aus dem Landkreis Harburg. Man überlege, ob man kurzfristig noch eine zweite Mitgliederbefragung durchführen solle. Grund: Vielleicht habe sich die Meinung der Mitglieder nach der mittlerweile durchgeführten Digitalkonferenz der drei Bewerber geändert.
Apropos digital: Im Vorfeld hätten Mitglieder aus dem Kreisverband Harburg-Land in Kooperation mit dem Kreisverband Lüneburg die Gelegenheit gehabt, alle drei Bewerber in kleinem Rahmen kennenzulernen und ihre Fragen direkt zu platzieren. "Das war deutlich intensiver, als es bei einem Präsenzparteitag möglich gewesen wäre", berichtet Britta Witte.
Der CDU-Kreisverband Stade hingegen verzichtet gänzlich auf eine solche Befragung. "Unsere Delegierten wären ohnehin nicht an dieses Votum gebunden", sagt der Kreisvorsitzende Kai Seefried. Und um ein repräsentatives Meinungsbild an der Basis zu erhalten, müsste sich zudem eine deutliche Mehrheit der Mitglieder an der Umfrage beteiligen.
Auch der Kreisverband Stade stellt drei Delegierte. Seefried ist einer von ihnen. Das Trio ergänzen der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann und Seefrieds Stellvertreterin Silja Köpcke, die auch Vorsitzende der Frauen-Union im Kreis Stade ist.
Die drei richteten nach dem ersten bundesweiten Online-Duell der Kandidaten um den Parteivorsitz am 19. Dezember eine Videokonferenz aus. "Daran beteiligten sich aber nur rund 20 Mitglieder", sagt Seefried. Abschließend habe man bei den Teilnehmern das Stimmungsbild abgefragt. Dabei habe sich eine deutliche Mehrheit für Merz ausgesprochen, gefolgt von Röttgen und Laschet. "Das entspricht in etwa dem, was ich aus anderen Kreisverbänden in Niedersachsen gehört habe", sagt Seefried.
Beim Bundesparteitag werden die Delegierten vor dem heimischen PC sitzen. Zur Abstimmung erhalten sie einen Link, mit dem sie die Wahlunterlagen ausdrucken können. Diese werden dann von den 1.001 Delegierten ausgefüllt und per Post an die Bundeszentrale geschickt.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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