"Umgang mit Steuergeldern ist eine Katastrophe"

Dennis Flügge auf der bereits vorbereiteten Bodenplatte für das Blockheizkraftwerk, das jetzt doch nicht mehr gebaut werden soll 
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  • Dennis Flügge auf der bereits vorbereiteten Bodenplatte für das Blockheizkraftwerk, das jetzt doch nicht mehr gebaut werden soll
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Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Blaulicht
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Nächtlicher Großeinsatz in Agathenburg
Feuer in Motorradwerkstatt: 400.000 Euro Schaden

tk. Agathenburg. Ein Feuer in einer Motorradwerkstatt im Gewerbegebiet in Agathenburg hat in der Nacht zu Freitag einen Schaden von rund 400.000 Euro verursacht.  Der Brand wurde gegen 4.45 Uhr von einem Wachdienst entdeckt. Das Sicherheitsunternehmen hatte zuvor eine Alarmmeldung bekommen und vor Ort kontrolliert. Der Mitarbeiter bemerkte den Brand ind er werkstatt und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Ortswehren Agathenburg und Dollern fuhren zum Brandort entsandt. Es schlugen bereits...

Panorama
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Corona-Zahlen am 27. Januar im Landkreis Harburg
1.290,2: Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht gestiegen

(lm). Der Landkreis Harburg hat am gestrigen Donnerstag, 27. Januar, 589 neue Corona-Fälle registriert. 3.303 Fälle waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist leicht angestiegen und lag bei 1.290,2 (1.263,6 am Vortag). Ebenfalls angestiegen sind die Werte der landesweiten Hospitalisierungsinzidenz (7,3 auf 7,4) und der Intensivbettenbelegung (5,2 Prozent auf 5,4 Prozent). Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind im Landkreis Harburg insgesamt 20.969...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Service
Rund 85 bis 90 Prozent der Fragen zu Corona werden direkt bei der Hotline beantwortet
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Corona-Update vom 28. Januar
Große Nachfrage: Corona-Hotline des Landkreises Stade ist ab 31. Januar auch nachmittags besetzt

jd. Stade. Das WOCHENBLATT hatte es im Corona-Update vom gestrigen Donnerstag bereits angekündigt (siehe unten): Der Landkreis Stade wird seine Corona-Hotline (Tel. 04141 – 123456) ab dem kommenden Montag, 31. Januar, auch nachmittags freischalten. Die Hotline wird ab dann nicht nur montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt sein, sondern zusätzlich auch montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr. „Mit den steigenden Fallzahlen wird das Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger noch...

Blaulicht
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Horneburg: 68-Jähriger stirbt an Unfallstelle
Toter nach schwerem Verkehrsunfall

sv/nw. Horneburg. Ein 68-jähriger Fahrer ist am frühen Donnerstagnachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall in Horneburg ums Leben gekommen. Gegen 13.30 Uhr war der VW-Tiguan-Fahrer aus Friedrichskoog auf der Landesstraße 124 zwischen Issendorf und Horneburg unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und dort frontal gegen einen Straßenbaum prallte. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Pkw auf die Beifahrerseite, der...

Service
Zahlreiche mobile Impfteams sind im Landkreis Harburg unterwegs

Wo wird momentan geimpft?
Aktuelle Impfangebote im Landkreis Harburg

(lm). Wo wird im Landkreis Harburg aktuell geimpft? In zahlreichen Einrichtungen nehmen mobile Impfteams des DRK und der Johanniter derzeit den Kampf gegen das Coronavirus auf.  Diese Veranstaltungen wurden im Landkreis Harburg wegen Corona abgesagt Freitag, 28. Januar:  Buchholz, Buchholzer Höfe, 10 bis 17 UhrNeu Wulmstorf, Impfstützpunkt Am Marktplatz 24, 11 bis 18 UhrWinsen, Impfstützpunkt, 10 bis 17 UhrStelle, DRK Ortsverein, 15 bis 18 Uhr Samstag, 29. Januar: Buchholz, Buchholzer Höfe, 9...

CDU-Ratsherr Dennis Flügge attackiert Verwaltung wegen Kindergarten-Bau-Desaster

thl. Fliegenberg. "Die angeblichen Mehrkosten für den Bau des Fliegenberger Kindergartens und die verspätete Eröffnung sind gar nicht so schlimm." So kann man die Worte intepretieren, die Bauamtsleiter Uwe Gundlach dem WOCHENBLATT auf Nachfrage zu dem Bau-Dilemma schrieb (das WOCHENBLATT berichtete). Doch genau diese Aussage bringt CDU-Ratsherr Dennis Flügge auf die Palme: "Gar nichts ist gut. Ich bin total sauer und enttäuscht. Wie die Verwaltung mit Steuergeldern und der Unsicherheit der Eltern umgeht, ist katastrophal."
"Obwohl wir nur ehernamtliche Politiker sind, befassen wir uns offenbar mehr mit dem Thema und sind besser informiert, als die Verwaltung", so Flügge. Die Verwaltung hatte behauptet, sie habe einen Weg gefunden, um die ursprünglich ausgerechneten Mehrkosten von rund 540.000 Euro auf 55.000 Euro zu reduzieren, in dem die Wärmeversorgung des Kindergartens nicht über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) läuft, sondern über eine Wärmepumpe. "Grundsätzlich eine gute Sache", so Flügge. "Allerdings gehe ich noch nicht über diese Brücke, dass es bei den Kosten bleibt." Grund: Schon beim Blockheizkraftwerk hatte die Gemeinde deutlich niedrigere Kosten angesetzt, als am Ende dabei herauskamen. "Das ist allerdings auch dem geschuldet, dass die Ausschreibung für das Projekt erst rund ein halbes Jahr nach dem politischen Beschluss erfolgte. Und dann auch noch im Herbst, wo die Firmen sowieso ausgelastet sind", kritisiert Dennis Flügge. Deswegen habe die Politik beschlossen, dass die Ausschreibung für die Wärmepumpe sofort zu erfolgen habe. "In der Hoffnung, dass auch eine Firma so kurzfristig darauf reagiert. Denn wir brauchen Planungssicherheit, auch für die Eltern", sagt der Christdemokrat, der die angepeilte Eröffnung der Einrichtung zum 1. August infrage stellt. "Von Außen sieht der Bau ja schon gut aus mit dem Klinker, aber im Inneren liegt noch nicht eine Leitung", so Flügge. Und auch die geplante Zufahrt von der Dorfstraße aus fehle noch.
Kritik an der Verwaltung übt Flügge aber nicht nur wegen der Heizfrage. "Sämtliche Probleme werden heruntergespielt und nur beiläufig in den Sitzungen beim Bericht des Bürgermeisters erwähnt", so der CDU-Ratsherr. "Was ist z.B. mit den bereits entstandenen Kosten für den Bau des Blockheizkraftwerkes? Immerhin ist die Bodenplatte dafür schon aufgeschüttet und die Anschlüsse liegen auch schon."
Nach Flügges Ansicht ist die Verwaltung mit dem Bau der Kindertagesstätte völlig überfordert. "Es gibt auch nahezu gar keine Baustellenüberwachung", sagt er. "Die Folge ist, dass überall Müll herumliegt und die Baustelle für jeden frei zugänglich ist, weil der Bauzaun rundherum offen ist."
Für Dennis Flügge ist klar: "Wir als CDU werden das Problem jetzt gründlich aufarbeiten und prüfen, wer für dieses Desaster verantworlich ist." Zudem wolle man eventuelle Regressanspürche prüfen. "Wir können und werden solche ein Verhalten nicht dulden."
In der Verwaltung ist man sich keiner Schuld bewusst. "Die Ausschreibungen wurden schrittweise durchgeführt. Zunächst wurden die Rohbaugewerke, dann der Innenausbau und danach die technische Gebäudeausstattung, zu der auch das Blockheizkraftwerk gehört, ausgeschrieben. Insofern entstand dadurch die zeitliche Verschiebung", erklärt Bauamtsleiter Uwe Gundlach. Und weiter: Für den beauftragten Architekten Henning Reinhard seien derzeit keine weiteren Mehrkosten erkennbar. Der für die Sohle des BHKW aufgeschüttete Sand werde anderweitig verwendet. Und: Bei den wöchentlichen Baubesprechungen sei die Baufirma aufgefordert worden, den Bauzaun zu sichern und die Baustelle aufzuräumen. Beides sei mittlerweile geschehen, so Gundlach.

Dennis Flügge auf der bereits vorbereiteten Bodenplatte für das Blockheizkraftwerk, das jetzt doch nicht mehr gebaut werden soll 
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Überall liegt Müll auf der Baustelle herum
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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