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Falsche Hundesitterin: Geld genommen und Pfiffi ausgesetzt

Das Rätsel um den ausgesetzen Hund in Stade ist aufgeklärt (Foto: Polizei)
tk. Stade. Diese Geschichte ist so unglaublich, dass Zweifel angebracht wären, wenn es sich nicht um eine nüchterne Polizeimeldung handeln würde: Das Rätsel um den in der Feldmark von Stade-Wiepenkathen an einen Baum gebundenen Fundhund ist gelöst: Der Hund gehört einem Mann (64) aus Drochtersen. Er hatte seinen Pfiffi in gutem Glauben einer Frau übergeben, die ihn während seines Urlaubs betreuen wollte - gegen Bezahlung. Die Unbekannte nahm das vereinbarte Geld, mehr als 100 Euro, und knotete den Mischling offenbar umgehend an dem Baum fest und verschwand. Dort fand ihn eine Hundeführerin der Polizei.
So kam es zum "Hunde-Deal" : Der rechtmäßige Besitzer hatte am Schwarzen Brett im Marktkauf Stade eine Urlaubsbetreuung für seinen Hund gesucht. Telefonisch meldete sich eine Frau die angab, in Wiepenkathen zu wohnen. Vom 4. bis zum 19. Februar wollte sie auf das Tier aufpassen.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben: Die Anschrift war falsch. Die Unbekannte ist 40 bis 45 Jahre alt und schlank. Sie hat braune, schulterlange, gewellte Haare und ein schmales Gesicht. Die falsche Hundesitterin war mit einem weißen VW Caddy mit ROW-Kennzeichen unterwegs.
• Hinweise: Tel 04141 - 102215.