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Neue Form von Mobilität in Stade

Fototermin bei der Messe (v.li.): Bürgermeisterin Silvia Nieber, Stades Klimaschutzmanager Matthias Ruths sowie Dirk Busse und Lutz Evers von Ford Tobaben (Foto: bc)

Ab sofort gibt es drei Carsharing-Mietstationen: am Hafen, am Stadeum und am Bahnhof

bc. Stade. Nach dem erfolgreichen Start in Buxtehude im vergangenen Jahr gibt es nun auch in Stade ein Carsharing-Angebot. In Zusammenarbeit mit der Stadt und den Stadtwerken bringt Ford Tobaben das Carsharing an die Schwinge. Drei Autos (Ford Fiesta) stehen dafür ab sofort zum spontanen "Teilen" bereit. Auch Reservierungen sind per App und Telefon (0345-27984950) möglich - bis zu vier Monate im Voraus.

Vor allem bei der jüngeren Generation ist die neue Form von Mobilität beliebt. Das Angebot sei aber ebenso für Familien, die sich kein zweites Auto leisten wollen, Geschäftsreisende und Touristen attraktiv, versicherten Lutz Evers und Dirk Busse von Ford Tobaben anlässlich der Vorstellung am vergangenen Freitag. "Wir leisten Pionierarbeit hier in der Region", sagt Dirk Busse.

Und so funktioniert's: Zunächst muss man sich anmelden. Das geht online (www.ford-carsharing.de) oder direkt im Autohaus Tobaben (Altländer Str. 9-11) oder bei den Stadtwerken (Hansestr. 18). Hier gibt es auch die Kundenkarte, mit der sich deutschlandweit alle Autos von Ford- und Flinkster Carsharing öffnen lassen. Das sind etwa 4.000.

In Stade hat die Stadt drei feste Mietstationen eingerichtet: am Bahnhof, am Stadeum (neben dem Zollamt) und am Hafen an der Hansestraße. Hier werden die Autos abgeholt und hier müssen sie auch wieder geparkt werden. Hinweisschilder sind bereits aufgestellt. Der Autoschlüssel liegt im Handschuhfach.

Neben der einmaligen Anmeldegebühr (siehe Infokasten) setzt sich der Preis aus einer Stunden- und einer Kilometer-Pauschale zusammen. Benzinkosten sind bereits enthalten. Die Stunde kostet tagsüber (8 bis 22 Uhr) fünf Euro, nachts 1,50 Euro, der Kilometer 19 Cent. Bezahlt wird per Lastschrift oder Kreditkarte. Getankt werden muss nur, wenn sich weniger als ein Viertel im Tank befindet. Im Auto liegt eine weitere Karte, mit der an teilnehmenden Tankstellen kostenlos getankt werden kann.

Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD): "Für viele junge Menschen ist das Auto nicht mehr das Prestigeobjekt." Sie sehen den Pkw eher als Gebrauchsgegenstand. Klimaschutzmanager Matthias Ruths ergänzt: "Carsharing ist ein wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept. Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt in der Regel vier bis acht Pkw." Das sei auch eine Entlastung der öffentlichen Parkflächen.

Infos: www.ford-carsharing.de Wer sich in den nächsten Wochen registrieren lässt, spart die einmalige Anmeldegebühr von 49,90 Euro, sondern bezahlt nur 9.90 Euro. Wer sich jetzt anmeldet, spart Geld