Gesundheitsgespräch
Parkinson: Diagnostik- und Therapie-Update: Experten informieren über moderne Therapien
- Dr. Markus Wittich (v. li.) und Dr. Barbara Paulus, Oberärzte der Neurologie im Krankenhaus Buchholz
- Foto: Krankenhäuser Buchholz-Winsen
- hochgeladen von Julia Paepcke
Die Diagnose Parkinson verändert das Leben vieler Betroffener und ihrer Angehörigen. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten der Behandlung in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Über moderne Diagnostik, neue Therapieansätze und Unterstützung im Alltag informieren die Oberärzte der Neurologie am Krankenhaus Buchholz, Dr. Barbara Paulus und Dr. Markus Wittich, bei einem Gesundheitsgespräch am Donnerstag, 11. Juni. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses Buchholz, Steinbecker Straße 44. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss stehen die beiden Oberärzte für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Die Parkinson-Erkrankung äußert sich unter anderem durch Zittern, Muskelsteifheit oder verlangsamte Bewegungen. Da die Symptome individuell unterschiedlich ausfallen können, sind eine präzise Diagnostik und eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapie besonders wichtig.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen sowohl bewährte als auch neue Behandlungsmöglichkeiten. Ein Schwerpunkt liegt auf der stationären Parkinson-Komplexbehandlung im Krankenhaus Buchholz. Dabei arbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden eng zusammen, um die Therapie individuell anzupassen und die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern.
„Die Parkinson-Erkrankung erfordert einen ganzheitlichen Blick“, sagt Neurologin Dr. Barbara Paulus. Durch die intensive Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche könne nicht nur die medikamentöse Behandlung optimiert, sondern auch Mobilität und Selbstständigkeit verbessert werden.
Neben der stationären Versorgung geht es auch um die Unterstützung im Alltag. Die Referenten zeigen auf, welche Hilfen und Netzwerke Betroffenen zur Verfügung stehen und wie moderne Behandlungskonzepte dazu beitragen können, trotz der Erkrankung aktiv und selbstbestimmt zu leben.
„Wir möchten zeigen, dass die Diagnose Parkinson keinen Stillstand bedeuten muss“, betont Dr. Markus Wittich. Die moderne Medizin biete heute zahlreiche Möglichkeiten, Symptome wirksam zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.
Auf einen Blick:
Gesundheitsgespräch: „Parkinson: Diagnostik- und Therapie-Update“ mit den Oberärzten der
Neurologie, Dr. Barbara Paulus und Dr. Markus Wittich
11. Juni, 18 Uhr
Cafeteria im Krankenhaus Buchholz
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
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