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Projekt „Junges Engagement Waldschule“ in Buchholz
Raus aus den Schulklassen, rein in die Berufspraxis

Brückenbauerinnen: (v. li.) Yvonne Linder, Yvonne Steimann (beide Waldschule) sowie das "f.e.e"-Team Sylke Burmeister, Christina Peters und Katrin Müller | Foto: Helms
  • Brückenbauerinnen: (v. li.) Yvonne Linder, Yvonne Steimann (beide Waldschule) sowie das "f.e.e"-Team Sylke Burmeister, Christina Peters und Katrin Müller
  • Foto: Helms
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os/nw. Buchholz. Mit einem Jahr Corona-bedingter Verzögerung ist jüngst das Projekt „Junges Engagement Waldschule“ gestartet. Zum Auftakt gab es in der Buchholzer Grund- und Oberschule einen „Markt der Möglichkeiten“, bei dem sich Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen in der Aula der Oberschule vorstellten. Das Ziel: Die Neunt- und Zehntklässler fürs Ehrenamt gewinnen.
„An der Waldschule wurde der Ganztag für die Oberschüler mit verschiedenen Inhalten neu eingeführt“, berichtete Yvonne Linder, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Yvonne Steimann das Projekt für die Schule angeschoben hat. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen raus aus den Klassen und rein in die Praxis.“ Partner für das bildungspolitische Ehrenamtsprojekt ist die Freiwilligenagentur "f.e.e." (freiwillig, ehrenamtlich, engagiert). Gemeinsam wurde ein Konzept erarbeitet.
Das Projekt baue Brücken, bringe „Schule und 'f.e.e.', Schüler und Vereine zusammen“, erläuterte die Ehrenamtsbeauftragte des Landkreises Harburg, Dagny Eggert-Vogt. Vereine seien eine tolle Möglichkeit, sich nach dem Unterricht ehrenamtlich zu engagieren. „Es lohnt sich, zu schauen, was für einen in Frage kommen könnte“, motivierte Eggert-Vogt. „Ehrenamt ist unglaublich vielfältig, spannend und lehrreich“, findet auch Sylke Burmeister vom "f.e.e."-Team.
Schule und Freiwilligenagentur hoffen, dass das Pflänzchen „Junges Engagement Waldschule“ zu einem großen Baum heranwächst. „Die Schülerinnen und Schüler zeigten reges Interesse“, hat Wilfried Bolte beobachtet, der für die Diakonie vor Ort war. „Beim Geschichts- und Museumsverein gab‘s sogar richtig großen Andrang.“ Die Saat ist offenbar gelegt, jetzt muss sie nur noch aufgehen.

Redakteur:

Oliver Sander aus Buchholz

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