(nw/tw). Aus dem Job ausscheiden und in Rente gehen - eine Entscheidung, die gut überlegt sein will, auch in finanzieller Sicht. Denn oft bedeutet ein früher Rentenstart auch eine gekürzte Rente. Wer aber älter als 63 Jahre ist und mindestens 45 Beitragsjahre nachweisen kann, hat einen Pluspunkt: Diese Versicherten erhalten ihre Rente ohne Abzüge. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.
Ab wann die Rente für besonders langjährig Versicherte frühestens gezahlt wird, hängt vom Geburtsjahr ab: So können 1957 Geborene bereits mit 63 Jahren und zehn Monaten abschlagsfrei in Rente gehen, während Versicherte mit dem Geburtsjahr 1958 das erst mit 64 Jahren können. Zu den geforderten 45 Beitragsjahren zählen neben Pflichtbeiträgen aus Beschäftigungen oder einer selbstständigen Tätigkeit auch Kindererziehungszeiten und Zeiten der Pflege von Angehörigen. Zusätzlich können unter anderem Kranken- und Arbeitslosengeld I mitzählen. Das Arbeitslosengeld II allerdings bleibt unberücksichtigt.
• Beratung zur Rente gibt es von der Deutschen Rentenversicherung unter www.deutsche-rentenversicherung.de oder Tel. 0800 - 1000 4800 (kostenfrei).

Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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