Buxtehude im Wandel
Klimagerecht zu essen ist ganz einfach - Tipps für Klimaschutz im Alltag

Dr. Barbara Ruser

Durch eine klimaschonende Ernährung können wir erheblich zum Schutz des Klimas beitragen, sagt Dr. Barbara Ruser von der Initiative Buxtehude im Wandel. In der neuen Klimaschutz-Serie, die das WOCHENBLATT gemeinsam mit der Initiative in Leben gerufen hat und in lockerer Reihenfolge präsentiert, geben Experten leicht umzusetzende Tipps zum Thema Nachhaltigkeit, dieses Mal zum Bereich Ernährung. "Besonders tierische Produkte tragen sehr stark zu den hohen Treibhausgas-Emissionen bei", so Barbara Ruser. "Würden wir also weniger fleischlastig essen und auch weniger Lebensmittel wegwerfen, könnten wir den Ausstoß von Treibhausgasen im Bereich Ernährung um mehr als die Hälfte vermindern."
Eine klimagerechte Ernährung in Deutschland würde die Umwelt von bis zu 67 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten an Treibhausgasen entlasten. Das entspricht in etwa der Schadstoffmenge von über 5,5 Millionen Neuwagen mit einer Fahrleistung von 100.000 Kilometern, so die Expertin. "Außerdem bietet eine fleischärmere Ernährung nicht nur eindeutige Vorteile für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit."
Wie können wir also unseren Ernährungsstil umstellen? Hierzu gibt Barbara Ruser einfache, aber grundlegende Tipps. Damit sich diese auch im Alltagsablauf gut umsetzen lassen, empfiehlt sie, mit einem oder zwei Punkten anzufangen und später weitere Tipps auszuprobieren:
Beim Einkauf regionale und saisonale, am besten auch biologisch produzierte, Lebensmittel bevorzugen.
Vor dem Einkauf die Vorräte prüfen und nach tatsächlichem Bedarf eine Einkaufsliste erstellen. Nach Gefühl einzukaufen, verleitet oft zu unnötigen Einkäufen.
Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum prüfen, ob sie noch genießbar sind (Ausnahme: verderbliche tierische Produkte). Oft ist das der Fall.
Bleiben beim Essen Reste übrig, einfach kühlstellen oder einfrieren und später konsumieren.
Den Fleischanteil am Essen reduzieren oder weglassen, dafür mehr Gemüse in den Speiseplan aufnehmen, was auch gut für die Gesundheit ist.
Milchprodukte wie Butter, Käse und Milch durch Alternativen wie Margarine, vegetarische Aufstriche oder Hafer- bzw. Mandelmilch ersetzen.
Statt fertige Snacks für die Pause in Schule und Arbeit mal eine Brotdose mit selbstbereiteten Sandwiches, Gemüsesticks usw. mitnehmen.

Klimaschutz ist ganz einfach: In Zusammenarbeit mit der Initiative „Buxtehude im Wandel“ (buxtehude-im-wandel.de) bringt das WOCHENBLATT in lockerer Reihenfolge Beträge mit praktizierbaren Vorschlägen, wie Interessierte nachhaltig handeln können. Weitere Tipps gibt es wöchentlich neu unter www.buxtehude-im-wandel.de Neue Serie im WOCHENBLATT Klimaschutz ist ganz einfach: In Zusammenarbeit mit der Initiative „Buxtehude im Wandel“ (buxtehude-im-wandel.de) bringt das WOCHENBLATT in lockerer Reihenfolge Beiträge mit praktizierbaren Vorschlägen, wie Interessierte nachhaltig handeln können. Weitere Tipps gibt es wöchentlich neu unter www.buxtehude-im-wandel.de.

Radfahren im Winter: Die Initiative "Buxtehude im Wandel" gibt Tipps
Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

Service
Aus den beiden Grafiken geht hervor: Der Anteil der Altersgruppe "Ü 70" liegt im Landkreis Stade bei 16 Prozent. Aus dieser Gruppe kommen aber mit Abstand die meisten Corona-Toten (88 Prozent)

Sieben-Tage-Inzidenz weiter unter dem Grenzwert 50
Über 70-Jährige stellen nur 16 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Stade, aber 88 Prozent der Corona-Toten

jd. Stade. Die Warteliste für das Impfzentrum in Stade ist abgearbeitet. Daher ruft der Landkreis Stade die über 80-Jährigen dazu auf, bei der Impf-Hotline des Landes einen Impftermin zu vereinbaren. "Auf der Warteliste des Landes stehen für den Landkreis Stade zurzeit keine Namen mehr von Personen, die 80 Jahre oder älter sind", sagt Nicole Streitz, Leiterin des Impfzentrums in Stade. Menschen aus dieser Altersgruppe, die sich impfen lassen möchten, können laut Streitz im Moment zeitnah einen...

Panorama
Die Entwicklung des Inzidenzwertes in den vergangenen zwei Wochen im Landkreis Harburg

Die aktuellen Corona-Zahlen vom 5. März
Inzidenz wieder bei 56,6 im Landkreis Harburg - 200 aktive Fälle

(sv). Nachdem es am Donnerstag noch aussah, als würde der Inzidenzwert im Landkreis Harburg wieder unter die 50er-Grenze sinken, stieg er am heutigen Freitag, 5. März, wieder an - auf 56,60. In den Kommunen bleibt die Gemeinde Stelle weiterhin an der Spitze der Inzidenzwerte (132,68), gefolgt von der Gemeinde Neu Wulmstorf (94,08). Die Samtgemeinde Jesteburg (8,97) und die Samtgemeinde Salzhausen (13,80) verzeichnen immer noch die niedrigsten Werte. Der Landkreis Hamburg kommt am Freitag auf...

Politik
Dr. Dunja Sabra
2 Bilder

Rassismus bekämpfen: WOCHENBLATT-Serie begleitet Online-Veranstaltungen
"Man hat mir den Tod durch Vergasung gewünscht"

tk. Stade. Ein breites Bündnis von verschiedenen Akteuren lädt im Landkreis Stade dazu ein, sich in digitalen Formaten mit dem gesellschaftlichen Problem des Rassismus auseinanderzusetzen (das WOCHENBLATT berichtete). "Solidarität-Grenzenlos" ist der Leitsatz. In den kommenden Wochen schreiben Menschen aus dem Landkreis Stade, wie sie selbst Rassismus erleben und wie sie mit den Herausforderungen einer Gesellschaft umgehen, die sich von Vorurteilen befreien will. Wir drucken die Texte...

Politik
Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU)   Foto: Stadt Winsen

André Wiese redet Klartext über Winsen 2030

Bürgermeister setzt sich auf seiner privaten Facebook-Seite mit der Kritik an Baumfällungen auseinander thl. Winsen. Seit Bekanntwerden der Planung für den Umbau der Haupteinkaufsstraßen im Rahmen des Projektes "Winsen 2030", hagelt es immer wieder Proteste gegen die damit verbundenen Baumfällungen. Diese hatten sich noch verstärkt, als am Montag vergangener Woche die Kettensägen ratterten und die Bäume zwischen dem Südertor und der Rathausspitze fielen. Jetzt platzte Bürgermeister André Wiese...

Politik
Deutlich zu sehen: Das Baugebiet Seevekamp/Schierhorner Weg liegt etwa 1,5 Meter höher als der Seevekamp. "Darauf noch ein elf Meter hohes Haus zu setzen, ist zu viel", sagt Heike Paulick-Stein Foto: as
2 Bilder

Jesteburg
Anwohner fordern Anpassung des B-Plans "Seevekamp-Süd"

as. Jesteburg. "Wir sind nicht gegen die Bebauung, sondern wir sind für eine moderate Planung", betont Heike Paulick-Stein. Die Jesteburgerin wohnt am Seevekamp und setzt sich gemeinsam mit weiteren Anwohnern dafür ein, dass die geplanten Mehrfamilienhäuser auf dem Areal zwischen Seevekamp, Waldwinkel und Schierhorner Weg an den Bestand angepasst werden. Auf den 49.452 Quadratmetern zwischen Seevekamp, Waldwinkel und Schierhorner Weg möchte Investor Steffen Lücking insgesamt 106 Wohneinheiten...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen