A1-Sperrung: Hier kommt es auf jeden Zentimeter an

Ein Telekran hebt die 18 Meter langen Stahlträger in die Luft
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(mum). Hier sind absolute Profis im Einsatz: In der Nacht zu Sonntag haben Arbeiter damit begonnen, das Hilfsgerüst für die Herstellung des Überbaus für die neue Brücke über die Autobahn 1 bei Dibbersen aufzustellen. Dafür wurde die A1 ab 21 Uhr gesperrt. "Wir gehen davon aus, dass wir um 5 Uhr die Autobahn wieder freigeben können", sagt Bodo Kohn, Abteilungsleiter für Bauüberwachung beim Ingenieurbüro Vössing. Die Brücke ist Teil der neuen B75. Wie berichtet, baut der Bund für 17,5 Millionen Euro eine 2,7 km lange, autobahnähnliche Umgehungsstraße. Sie soll 2015 eingeweiht werden.
Insgesamt zehn Stahlträger setzen die Arbeiter mit Hilfe eines Telekrans ein. Jeder der Träger ist etwa 18 Meter lang und wiegt 4,4 Tonnen. Dafür benötigen die Mitarbeiter etwa eineinhalb Stunden. Im Anschluss beginnen die Arbeiter damit, die Holzverschalung einzusetzen.
Seit Mittwoch ist wegen einer Fahrbahnerneuerung bereits die Autobahn 1 (Hansalinie) zwischen den Anschlussstellen Hittfeld und Dibbersen in Fahrtrichtung Bremen voll gesperrt. Der Verkehr wird ab Hittfeld über die Umleitungsstrecke U12 (Hittfelder Landstraße, Eddelsener Weg, Bremer Straße, Hamburger Straße) nach Dibbersen geleitet. Am Montag, 22. April, soll die Autobahn wieder freigegeben werden. Dank dieser Maßnahme konnten die Arbeiter bereits den Brückenüberbau über die Fahrspur in Richtung Bremen einsetzen. "Sonst hätten wir in einer Nacht beide Seiten einbauen müssen", sagt Polier Ralf Wieczorek von Fritz Spieker Bauunternehmungen. "In diesen Fall wären dann zwei Kräne zum Einsatz gekommen."
Eine weitere Vollsperrung der A1 zwischen dem Horster Dreieck und Hittfeld findet von Freitag, 26. April, 18 Uhr, bis Montag, 29. April, 5 Uhr, statt. Der Grund sind Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn.

Ein Telekran hebt die 18 Meter langen Stahlträger in die Luft
Polier Ralf Wieczorek (Fritz Spieker Bauunternehmungen, li.) und  Bodo Kohn, (Abteilungsleiter für Bauüberwachung beim Ingenieurbüro Vössing) waren in der Nacht zu Sonntag im Einsatz
Redakteur:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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