CDU-Fraktion Harsefeld setzt sich für einen Hofladen für das Neubaugebiet am Redder ein
Ein Nahversorger soll her

Hier könnte ein Hofladen entstehen: Vize-Bürgermeister Jürgen Deden (3.v.li.) zusammen mit Anwohnern des Neubaugebietes auf der zurückgehaltenen Fläche des Fleckens Harsefeld
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Über 1.000 Haushalte mit ungefähr 2.500 Personen leben bereits in den Neubaugebieten „Am Redder“ und „Neuenteicher Weg“ und die Tendenz ist weiter steigend. Mit dem Wunsch, sich mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken, traten die Bewohner des Neubaugebietes an die CDU-Fraktion heran, sagt Harsefelds stellvertretender Bürgermeister, Jürgen Deden. Die Idee: Ein Nahversorger soll sich ansiedeln.
Nach einer Fläche müsse nicht lange gesucht werden. Denn bereits die Bebauungspläne des Baugebietes sehen einen Nahversorger vor, so Deden weiter. Direkt am Kreisel in der Griemshorster Straße und zu Beginn des Neuenteicher Wegs besitzt der Flecken zwei Grundstücke neben der Kindertagesstätte mit einer Gesamtfläche von 1.675 Quadratmetern. Die zwei Flächen wurden extra für die Möglichkeit eines Gewerbetriebes mit Lebensmittelhandel zurückgehalten, sagt Deden. Die Lage sei ideal. Durch den Anschluss zum Kreisel könnten nicht nur die Bewohner einfach zum Markt gelangen, sondern auch Berufspendler auf dem Weg in das entstehende anliegende Gewerbegebiet oder zum Bahnhof könnten sich schnell und leicht frische Produkte holen.

Trotzdem scheiterten in den vergangenen Jahren immer wieder Versuche, einen Supermarkt in das Neubaugebiet zu holen. Jetzt solle es daher mit einem Hofladen klappen. Denn: Der Wunsch der Bewohner vom Redder nach einem Bäcker oder Hofladen sei eindeutig, schreiben die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Melanie Mohnen und Jürgen Deden in ihrem Antrag. „Die Bewohner stehen dahinter“, so Deden weiter. Frische Produkte wie Brot und Gemüse könnten die Menschen direkt vor Ort kaufen. Der Einkaufsweg verkürze sich demnach und das Verkehrsaufkommen im Ort und auf der Griemshorster Straße werde reduziert. Auch aus umwelttechnischer und ökologischer Sicht sei das Vorhaben lohnenswert.

Größere Lebensmittel- sowie Getränkekäufe müssen die Bewohner weiterhin in den Supermärkten im Ort tätigen. Das sei den Anwohnern bewusst, so die CDU in ihrem Antrag. Daher würde eine kleine Ladenfläche am Redder keine Konkurrenz zu den bestehenden Supermärkten darstellen, aber eine große Erleichterung für die Menschen in dem Neubaugebiet sein. Auch denkt die CDU an den Personenkreis, der in seiner Mobilität eingeschränkt ist oder in Zukunft sein wird, schreibt Mohnen. „Es ist wichtig, dass hier etwas entsteht und wir eine Lösung schaffen“, so Deden. Er ist zuversichtlich, dass sich das Projekt verwirklichen lässt.

Da es für kleinere Betriebe oftmals schwer sei, in ein neues Objekt zu investieren, könne sich die CDU vorstellen, dass ein Investor auf den freien Bauplätzen neben der Kita ein Gebäude mit einer Ladenfläche im unteren Bereich und im oberen Geschoss Wohnungen realisiere. Es gebe bereits Interessen von Investoren und von einem Hofladen-Betreiber, sagt Deden. Zunächst muss sich erst einmal der Rat mit dem Thema beschäftigen. Die Verwaltung solle die Ansiedlung einer Ladenfläche vorantreiben und mit möglichen Investoren oder Betreibern Kontakt aufnehmen. Förderungen für das Projekt seien vorstellbar, so Deden.

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