Helma Deden ist stellvertretende Bürgermeisterin
Im zweiten Anlauf gewählt

Das sind die drei Stellvertreter des Harsefelder Bürgermeisters: Helma Deden, Jürgen Deden und Andrea Truchel (v.li.) Foto: sc
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sc. Harsefeld. Nachdem bei der vorherigen Wahl der drei Vize-Bürgermeister von Harsefeld ein Fehler passierte, war die Wahl von CDU-Ratsherrin Helma Deden im Nachhinein ungültig und die Wahl des fehlenden Stellvertreterpostens musste vom Rat des Flecken Harsefelds wiederholt werden.

Aufgrund von Hans-Joachim Pankels (CDU) Rückzuges aus der Politik gab es aus formalrechtlichen Gründen eine Neuwahl aller drei Bürgermeister-Stellvertreter. Bei dem ersten Wahlgang im Juli wurden Jürgen Deden (CDU) und Andrea Truchel (SPD) gewählt. Bei der Wahlwiederholung traten jetzt Helma Deden (CDU) und Ralf Poppe (Grüne) für den verbliebenen Stellvertreterplatz gegeneinander an. Die Stimmenvergabe beim ersten Wahlgang reichte wieder nicht für eine eindeutige Wahl Dedens aus und der Rat vom Flecken Harsefeld musste noch ein weiteres Mal zu der Wahlurne schreiten. Mit 14 Ja-Stimmen entschied dann endgültig die CDU-Ratsherrin die Stellvertreterwahl für sich.

Ralf Poppe hat im Vorwege öffentliches Interesse an der Position des Vize-Bürgermeisters geäußert und auf Unterstützung der Ratsmitglieder gehofft. In Sonntagsreden heiße es oft, auf kommunaler Ebene gehe es um das Wohl der Gemeinde. Deshalb würden in den Räten alle Mitglieder fair und kollegial um die besten Lösungen für die Mitbürger streiten, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, so Poppe. Allerdings bemängelt er im Hinblick auf CDU und SPD, dass es, wenn es um die Postenverteilung ginge, anscheinend schwierig sei, auf Machtpolitik zu verzichten.

Im Flecken Harsefeld gibt es seit Beginn dieser Wahlperiode drei stellvertretende Bürgermeister und drei Parteien: CDU, SPD und die Grünen, bekundeten Interesse an diesen Posten. Drei freie Stellen für drei Parteien klinge nach einer einfachen Lösung, so Poppe weiter. Doch warf er der SPD und CDU vor, sich die Stellvertreterposten untereinander aufzuteilen und nicht die beste politische Lösung im Auge zu haben - zwei Stellvertreter aus der CDU, einen aus der SPD, die auch den Bürgermeister stellt. Keine Chance für andere Parteien.

Warum das so sei, solle vor Beginn der Wahlperiode vereinbart worden sein. 2011 hätten sich SPD, Grüne und LKR zusammengetan, um erstmals in Harsefeld einen SPD-Bürgermeister zu bekommen. Und nun hätten sich eben CDU und SPD zusammengetan, um gemeinsam ihre politischen Ziele durchzusetzen, so Poppe in seinem öffentlichen Schreiben.

"Bei der Europawahl 2019 wurden wir Grünen im Flecken Harsefeld mit 23,69 Prozent die zweitstärkste Kraft nach der CDU mit 29,74 Prozent und vor der SPD mit 18,87 Prozent", sagte Poppe und warf die Frage auf, welches Zeichen SPD und CDU setzen, wenn sie alle Posten für sich behalten.

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