Buchholz 08 gegen TuS Dassendorf

Sonntag, 2.8. um 14 Uhr

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Große Anti-Terror-Übung in Buchholz

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Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Seevetal
Versuchter Diebstahl eines Fahrrades scheiterte

Am Sonntag, 26. Juli, stellte gegen 12.30 Uhr ein 39-jähriger Mann sein E-Bike vor dem Schuppen auf seinem Grundstück im Alten Damm in Seevetal kurzfristig ab, um ein weiteres Fahrrad aus dem Schuppen zu holen. Während sich der junge Mann in dem Schuppen befand bemerkte er, wie ein 57-Jähriger sich an dem vor dem Schuppen abgestellten E-Bike zu schaffen machte um es zu stehlen. Dem 39-jährigen Eigentümer des E-Bikes gelang es, die Person so lange festzuhalten, bis die alarmierte Polizei...

Blaulicht
Die Feuerwehr löscht die auf dem Trecker-Anhänger aus bislang ungeklärter Ursache brennenden Stroh-Rundballen | Foto: Mathias Wille
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Feuerwehr verhinderte Waldbrand
Stroh-Rundballen gerieten in Kiefernwald bei Garstedt in Brand

Ein Brand bei einem Transport von Stroh-Rundballen löste am Samstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz in einem Kiefernwald bei Garstedt aus. Rund 60 Aktive mehrerer Feuerwehren verhinderten, dass sich das Feuer zu einem Waldbrand ausbreitete. Ein Landwirt erlitt dabei Brandverletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Kurz nach 16 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Garstedt, Wulfsen, Salzhausen und Vierhöfen in die Verlängerung des Bornbachwegs in Garstedt alarmiert....

Blaulicht

Buchholz
Zeugen gesucht: Einbruch in ein Restaurant

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 25./25. Juli, gelangten unbekannte Täter durch ein Fenster ins Restaurant in der Hamburger Straße und entwendeten dort aus der Kasse zirka 400 Euro Bargeld. Wie die Täter es geschafft haben, das Fenster zu öffnen ist derzeit unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizeiinspektion Harburg unter der Telefonnummer 04181-2850 zu melden.

Blaulicht

Die Polizei fragt
Wem gehören Geldkassette und Kellner-Portemonnaie?

Wem gehören eine offensichtlich aufgebrochene, grüne Geldkassette und ein schwarzes, stark abgenutztes Kellner-Portemonnaie?, fragt die Polizeiinspektion Harburg. Beides wurde am 24. Juli 2026 im Buchholzer Stadtgebiet an der Bahntrasse im Bereich Holzweg gefunden. Die Polizei vermutet, dass diese Gegenstände aus einer Straftat stammen. Personen, die Hinweise auf die Herkunft dieser Gegenstände geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Buchholz unter der 04181-2850 zu melden.

Blaulicht
Sechs Menschen wurden am 29. Juni in Stade erschossen. Tatmotiv war offenbar ein Sorgerechtsstreit um ein Baby. Die Mutter des Kindes erhält das Sorgerecht vorerst nicht zurück | Foto: jd
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Eilentscheidung des Oberlandesgerichts
Tochter des mutmaßlichen Stader Todesschützen: Mutter bekommt Sorgerecht nicht zurück

Einen Monat nach der tödlichen Gewalttat in einer Stader Mutter-Kind-Einrichtung hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle eine erste Entscheidung im Streit um das Sorgerecht für die kleine Tochter des mutmaßlichen Täters getroffen. Die Richter wiesen eine Beschwerde der Mutter des wenige Monate alten Babys gegen einen vorherigen Beschluss des Amtsgerichts ab. Die Beschwerde war noch vor der Bluttat von beiden Elternteilen eingelegt worden. Der Vater des Kindes, der 45-jährige Fatih G., beging vor...

Blaulicht

Zeugen werden gesucht
Diebe plünderten Baustelle in Marschacht

Eine Baustelle an der Elbuferstraße in Marschacht haben Unbekannte zwischen Samstag, 25. Juli, um 14.30 Uhr und Montag, 27. Juli, um 5.30 Uhr geplündert.  Die Täter drangen in den Rohbau eines Einfamilienhauses ein, das derzeit mit einem Baugerüst eingerüstet ist. Nach Angaben der dortigen Bauarbeiter wurden ein Betonmischer der Firma Atica, eine 50-Meter-Kabeltrommel und zwei weitere Baustellenkabel gestohlen. Die Täter müssen zum Abtransport der Gegenstände ein Kraftfahrzeug, eventuell mit...

Blaulicht
Der Brandbereich in der Halle – an dieser Stelle wurde auch die PV-Anlage zerstört | Foto: Feuerwehr Stade
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100 Einsatzkräfte löschen Brand
Flammen in Gerätehalle in Stadermoor

Schon von Weitem war am vergangenen Dienstagabend die dichte Rauchwolke über Stadermoor zu sehen. Eine Gerätehalle stand in Flammen. Gegen 20.50 Uhr gingen mehrere Notrufe gleichzeitig ein und die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle löste Alarm aus. Rund 100 Einsatzkräfte aus Bützfleth, Stade, Groß Sterneberg und Hammah rückten zum Brandort aus. Landmaschinen gerettet Die ersten Feuerwehrleute von der Löschgruppe Bützflethermoor begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Auch die beiden Züge der...

Blaulicht
Ersthelfer befreiten den 30-jährigen Fahrer aus dem zerstörten Auto, doch er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen | Foto: Polizeiinspektion Stade
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Tödlicher Verkehrsunfall
30-Jähriger stirbt nach Zusammenstoß mit Baum im Alten Land

Ein 30-jähriger Autofahrer aus Buxtehude ist am vergangenen Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 140 zwischen Jork-Hove und Hamburg-Neuenfelde ums Leben gekommen. Der Mann kam gegen 20.40 Uhr auf der Landesstraße 140 zwischen Jork-Hove und Hamburg-Neuenfelde mit seinem VW Up aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Wagen prallt gegen Baum Der 30-Jährige war nach Angaben der Polizei in Richtung Hamburg unterwegs, als sein Auto...

Blaulicht
Der verunglückte Wagen ist vollständig | Foto: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
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Autobahn A7 / Egestorf
Nach Unfall im Auto eingeklemmt / Mit Hubschrauber ins Krankenhaus

Am Sonntagnachmittag gegen 15.40 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Egestorf und Garlstorf. Ein aus Italien stammendes Ehepaar war mit ihrem Toyota aus bisher unklarer Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Im Seitenbereich der Autobahn prallte das Fahrzeug gegen einen Baum und blieb anschließend stark deformiert im Grünbereich der Autobahn liegen. Der Fahrer konnte sich aus dem Fahrzeug befreien, seine Beifahrerin wurde im Fahrzeug...

Blaulicht

Großer Flächenbrand in Beckdorf
Feuerwehren verhindern Ausbreitung auf Waldstück

Bei der Getreideernte ist gestern Abend in Beckdorf eine rund 1,5 bis zwei Hektar große Fläche in Brand geraten. Mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Stade waren im Einsatz. Gemeinsam mit ortsansässigen Landwirten verhinderten sie, dass die Flammen auf weitere Felder und ein angrenzendes Waldstück übergriffen. Mehrere Feuerwehren nach Beckdorf alarmiert Am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Apensen, Beckdorf, Goldbeck, Sauensiek, Harsefeld sowie der Zug 2 der Feuerwehr...

Mehrere Schüsse fallen vor der Buchholz Galerie, zwei Männer drohen, alle Menschen zu töten und flüchten in das Einkaufszentrum. Immer mehr Streifen- und Rettungswagen rasen in die Buchholzer Innenstadt. Einigen Passanten steht der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Erst nach und nach realisieren sie, dass sie Zeuge der wohl spektakulärsten Übung werden, die es im Landkreis Harburg je gab.

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte simulieren bewaffneten Anschlag auf die Buchholz Galerie

mum. Buchholz. Mehr als 350 Einsatzkräfte und Statisten waren an einer spektakulären Übung beteiligt, die am Sonntag in Buchholz stattfand. „Simuliert wurde die 'Bewältigung lebensbedrohlicher Einsatzlagen' - etwa ein Terroranschlag“, so Polizeihauptkommissar Jan Krüger, Sprecher der Polizeiinspektion Harburg. Es handelte sich um die erste Übung dieser Größenordnung aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).
Das Szenario: Auf dem Peets Hoff findet ein Volksfest statt. Plötzlich rast ein Fahrzeug in die Menschenmenge. Passanten werden verletzt. Die Täter flüchten in die Buchholz Galerie. Doch das wissen die ersten beiden Polizisten, die den Einsatzort erreichen, nicht. „Sie erhielten lediglich die Information, dass es zu einem Verkehrsunfall gekommen ist“, erklärt Krüger. Während die Polizisten zu dem Fahrzeug und den verletzten Personen laufen, fallen Schüsse. Ein Feuerwehrmann sackt von Kugeln getroffen zusammen. Die Beamten ziehen sich zu ihrem Polizeiwagen zurück, verständigen die Wache, ziehen ihre schusssicheren Westen über und warten auf Verstärkung. Nach und nach erreichen immer mehr Polizisten den Einsatzort. Auch die Feuerwehren aus Buchholz, Dibbersen, Trelde und Sprötze sind beteiligt. Ebenso wie das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfallhilfe.
„Die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch kleine Städte Ziel von Terroranschlägen werden können“, so Krüger. Die Polizei müsse schwer bewaffnete, zu allem entschlossene Straftäter in kürzester Zeit stoppen und ihr Handeln unterbinden, Feuerwehren und Rettungsdienste eine große Zahl verletzter und traumatisierter Personen versorgen. Dies gelte es besonders zu trainieren. „Anders als bei großen Schadenslagen wie Zugunglücken oder Massenunfällen besteht bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen auch eine akute Gefahr für die Einsatzkräfte, von Straftätern angegriffen zu werden“, so der Polizeihauptkommissar. „Bei der Bewältigung der Lage kommt es vor allem darauf an, dass alle Beteiligten gut mitein-
ander agieren und kommunizieren.“ Die gesamte Übung wurde aus unterschiedlichen Perspektiven auf Video festgehalten. „Alle Beteiligten werden für sich die Übung auswerten“, so Krüger.
Damit der Einsatz für die Beamten besonders realitätsnah war, kamen zahlreiche Statisten zum Einsatz. Unter anderem wurden mehrere Verletzte vom Jugendrotkreuz dargestellt. Ihnen wurden erschreckend realistisch wirkende Schussverletzungen auf die Kleidung geschminkt. Zudem täuschten sie Panikattacken vor und stellten Polizei- und Rettungskräfte vor schwierige Situationen. „Die Polizisten wissen selbstverständlich, dass es sich um eine Übung handelt“, so Krüger. Allein schon deswegen, weil sie ihre echten Schusswaffen gegen so genannte „blaue Waffen“ austauschen mussten. Das sind Waffen, die ausschließlich mit Farb- und Platzpatronen geladen werden können. „Dennoch ist das Adrenalin so hoch wie bei einem echten Einsatz“, so Krüger. Das würde allein schon daran liegen, dass die Beamten unter Beobachtung stehen und jeder ihrer Schritte später analysiert wird.
• In einer für die Öffentlichkeit abgesperrten Passage in Köln fand am Sonntag ebenfalls eine Anti-Terror-Übung statt. Etwa 200 Polizisten simulierten dort als Statisten Kunden, Passanten oder Verletzte. Die Täter-Rolle wurde ebenfalss von Polizeibeamten übernommen. Eine Übung mit fast 500 Beteiligten und inmitten einer Ladenpassage sei für die Kölner Polizei eine Premiere, so ein Sprecher.

Redakteur:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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