Zukunftstag beim Landkreis
Spannender Blick hinter die Kulissen

Der Zukunftstag wurde 2019 von Lorenzo Wienecke gegründet und wird heute von der Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung organisiert | Foto: zukunftstag.org
5Bilder
  • Der Zukunftstag wurde 2019 von Lorenzo Wienecke gegründet und wird heute von der Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung organisiert
  • Foto: zukunftstag.org
  • hochgeladen von Tina Lüecke

Auf Entdeckungsreise im Kreishaus: Einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche und Berufsfelder beim Landkreis Harburg erhielten 28 Mädchen und Jungen beim Zukunftstag am Donnerstag. Die Kinder und Jugendlichen von 10 bis 15 Jahren nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Kreisverwaltung zu werfen. Sie wurden aber auch selbst aktiv – und gestalteten unter anderem den Instagram-Post zum Zukunftstag auf @landkreisharburg.

Einige Vorstellungen, um was sich der Landkreis Harburg alles kümmert, haben die Mädchen und Jungen bereits. „Meine Mutter stellt Baugenehmigungen aus“, erzählte ein Junge, einem anderen fiel gleich die Vergabestelle ein. Doch welch umfangreiches und vielfältiges Aufgabenspektrum von Notruf bis Schulen und Busverkehr, Waffen, Gesundheit und Autozulassung der Landkreis dann tatsächlich alles hat und was zu der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung dazugehört, überraschte sie dann doch.
In seiner Begrüßung der „Nachwuchskräfte von morgen“ erläuterte Erster Kreisrat Josef Nießen die vielen Aufgaben, die die rund 1.300 Beschäftigten der Kreisverwaltung für rund 265.000 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ha



rburg wahrnehmen. Er ermunterte die jungen Besucherinnen und Besucher, den Beschäftigten über die Schulter zu schauen und auch fleißig Fragen zu stellen. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen zeigen, wie abwechslungsreich und vielseitig die Arbeit in der Kreisverwaltung ist“, sagte Nießen. „Vielleicht führt der spätere Berufsweg die einen oder anderen zu uns. Hier gibt es viele Möglichkeiten und Chancen – und wir freuen uns über engagierte junge Fachkräfte.“

Der Zukunftstag ist eine gute Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, wenn es darum geht, sich einen ersten Überblick über Möglichkeiten zu verschaffen, die es in der Arbeitswelt nach der Schulausbildung gibt. Dabei erfahren sie, welche Anforderungen im späteren Arbeitsleben auf sie zukommen. Das ist auch eine Chance, Arbeitsfelder kennenzulernen – und vielleicht auf den späteren Traumberuf zu stoßen. So erhielten die Jugendlichen einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder bei der Kreisverwaltung und erfuhren, dass nicht nur Verwaltungsfachangestellte dort beschäftigt sind. Auch andere Fachleute wie Ingenieurinnen und Ingenieure, Pädagoginnen und Pädagogen, Straßenwärterinnen und Straßenwärter oder Fachkräfte für Abwassertechnik sind in der Kreisverwaltung tätig.

Eine Rallye durchs Kreishaus gab den Mädchen und Jungen Einblicke in verschiedene Bereiche wie die Abfallwirtschaft und das Ausbildungsteam. Anschließend konnten sie Beschäftigten – in vielen Fällen die Eltern oder Bekannte – bei der Arbeit über die Schulter schauen.

(© Landkreis Harburg/tw).

Einblick in den Polizeiberuf


Wie werden Fingerabdrücke sichtbar gemacht? Was passiert bei einem Notruf? Und wie läuft eine Unfallaufnahme ab? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es beim Zukunftstag der Polizeiinspektion Harburg.

In Winsen und Buchholz nutzten insgesamt 79 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Polizeiberuf kennenzulernen. Neben Einblicken in die Arbeit der Ermittler konnten sie auch praktische Erfahrungen sammeln – etwa bei der Spurensuche oder Selbstverteidigung.

Wer keinen Platz bekommen hat oder noch tiefer einsteigen möchte, kann sich für ein Ferienpraktikum bewerben. Angeboten werden dreitägige Termine in den Sommer- und Herbstferien. Die Zeiträume sind 6. bis 8. Juli, 10. bis 12. August sowie 12. bis 14. Oktober 2026.Voraussetzung ist ein Mindestalter von 15 Jahren.

Anmeldungen können ab sofort an die E-Mail-Adresse auf@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de gesendet werden. Hierzu sind neben einem aussagekräftigen Motivationsschreiben ein Lebenslauf und Kopien der letzten zwei Schulzeugnisse beizufügen. Für Fragen zum Ferienpraktikum steht Polizeihauptkommissarin Katrin Jessen als Ansprechpartnerin zur Verfügung, Telefonnummer: 04181-2850.

(Polizeiinspektion Harburg/tml)

Einblick ins Rathaus

31 Schülerinnen und Schüler haben beim Zukunftstag einen Blick hinter die Kulissen der Winsener Stadtverwaltung geworfen.

Nach der Begrüßung durch den Ersten Stadtrat Dirk Hirsch erhielten die Jugendlichen zunächst einen Überblick über die Arbeit im Rathaus. Anschließend ging es in Gruppen weiter: Bei einer Rallye durch die Verwaltung konnten sie Aufgaben lösen, Berufe kennenlernen und eigene Stärken testen.

Später wurden die Jugendlichen einzelnen Abteilungen zugeteilt und konnten dort selbst kleine Aufgaben übernehmen. So bekamen sie einen praxisnahen Eindruck vom Arbeitsalltag in der Verwaltung.

(lb/ms/tml)

Einblicke in viele Berufe

Wie vielfältig die Arbeit in einer Stadtverwaltung ist, haben Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag in Winsen erlebt.

Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Christian Riech starteten die Jugendlichen in einen abwechslungsreichen Tag. In den verschiedenen Abteilungen konnten sie die Aufgaben der Mitarbeitenden kennenlernen und selbst mitarbeiten.

Bei einer Rallye durch das Rathaus sammelten die Teilnehmer praktische Eindrücke, bevor es am Nachmittag in die Bereiche außerhalb der Verwaltung ging – etwa zur Stadtbücherei oder in das Jugendcafé „Too Late“.

Zum Abschluss präsentierte sich die Stadt als Arbeitgeberin und informierte über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten.

(Stadtverwaltung Winsen/tml)

Crashkurs fürs Leben

Einen Schultag der etwas anderen Art haben Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Neu Wulmstorf erlebt: Beim Zukunftstag standen Themen auf dem Programm, die im Unterricht oft zu kurz kommen – Finanzen, Steuern, Wohnen und der Einstieg ins Berufsleben.

Unter dem Motto „Zukunftstag – Dein Crashkurs fürs Leben“ erhielten die Jugendlichen praxisnahe Einblicke in vier zentrale Lebensbereiche. In Workshops ging es unter anderem darum, wie man die erste eigene Wohnung findet und welche Kosten dabei entstehen, welche Steuerarten es gibt oder warum frühzeitige Altersvorsorge wichtig ist. Auch der Bewerbungsprozess und der erste Eindruck im Berufsleben wurden thematisiert. Geleitet wurden die Workshops von ehrenamtlich engagierten Expertinnen und Experten aus der Praxis.

Schon zu Beginn zeigte sich, wie groß der Bedarf ist: Viele der Teilnehmenden fühlten sich bislang kaum auf diese Themen vorbereitet. Genau hier setzt das Projekt an – es will grundlegendes Wissen vermitteln und damit mehr Sicherheit im Alltag schaffen.

Der Zukunftstag wurde 2019 von Lorenzo Wienecke gegründet und wird heute von der Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung organisiert. Bundesweit sowie in Österreich und der Schweiz wurde das Format bereits mehr als 2.000 Mal umgesetzt und hat über 200.000 Jugendliche erreicht.

Ermöglicht wurde der Projekttag in Neu Wulmstorf durch die Adalbert-Zajadacz-Stiftung, die damit einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Chancengerechtigkeit junger Menschen in der Region leistet. Ziel bleibt, Jugendlichen unabhängig vom Elternhaus wichtige Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben mitzugeben.

Mehr erfahren unter: www.zukunftstag.org

Der Zukunftstag wurde 2019 von Lorenzo Wienecke gegründet und wird heute von der Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung organisiert | Foto: zukunftstag.org
Viele Eindrücke erhielten die jungen Besucherinnen und Besucher nach der Begrüßung durch Ersten Kreisrat Josef  Nießen beim Zukunftstag im Kreishaus | Foto: ©Landkreis Harburg
Schüler und Schülerinnen beim Zukunftstag | Foto: Stadt Buchholz in der Nordheide
Marlon und Leni aus der Presseabteilung | Foto: Stadt Buchholz in der Nordheide
Stellvertretender Bürgermeister Christian Riech (links) freute sich ge�meinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Svenja Riebau (2. v. rechts) und Christin Brassen (Stadt Win�sen, rechts) über das große Interesse der Kinder und Jugendlichen | Foto: Stadt Winsen
Redakteur:

Tina Lüecke aus Buchholz

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

7 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.