"Historischer Ortskern von Himmelpforten bedroht"

Stellen sich zur Wahl für die Räte in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten und zur Kreistagswahl im Wahlbereich I (hi. v. li.): Günter Rademacker (Himmelpforten), Dr. Axel Kleindienst (Stade), Alisa Steinberger (Kranenburg), Katjana Lorenz (Hammah), Viktor Pusswald (Estorf) sowie (vorne v. li.) Eugen Scholz (Liste BUS Oldendorf), Ursula Männich-Polenz (Himmelpforten) und Sebastian Schlemmer (Hammah)
  • Stellen sich zur Wahl für die Räte in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten und zur Kreistagswahl im Wahlbereich I (hi. v. li.): Günter Rademacker (Himmelpforten), Dr. Axel Kleindienst (Stade), Alisa Steinberger (Kranenburg), Katjana Lorenz (Hammah), Viktor Pusswald (Estorf) sowie (vorne v. li.) Eugen Scholz (Liste BUS Oldendorf), Ursula Männich-Polenz (Himmelpforten) und Sebastian Schlemmer (Hammah)
  • Foto: Grüne Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Fünf Fragen zur Wahl an die Grünen im Rat der Samtgemeinde

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl am 11. September gibt das WOCHENBLATT seinen Lesern anhand von fünf Fragen an die Parteien und Wählergemeinschaften einen kleinen Leitfaden. Heute fünf Fragen an die Grünen in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten:

1. Was sind die drei wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten? Sandabbau der AOS in Hammah: Unser Ziel ist eine verträgliche Lösung für Mensch und Umwelt, die eine unnötige Belastung durch den Grubenbetrieb vermeidet. Das Konzept für die Nachnutzung soll die landschaftliche Aufwertung von Hammah und Groß Sterneberg beinhalten. Initiierung weiterer Bürgerbus-Linien in der Samtgemeinde. Ein Einzelhandelskonzept für die Samtgemeinde mit Entwicklungschancen für alle Orte und Einkaufsmöglichkeiten in den kleinen Orten.

2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in Ihrer Kommune vor? Hier erfolgt bereits gute Arbeit über den Arbeitskreis Asyl, unterstützt durch die Verwaltung. Weiterhin wichtig sind das Erlernen und das Anwenden der deutschen Sprache. Diese Kurse wollen wir für alle weiter fortführen, denn sie sind unerlässlich für eine gute Integration. Um die Flüchtlinge weiter zu integrieren, sind regelmäßige Treffen wie Spieleabende, Teestunden etc., wie in anderen Gemeinden bereits etabliert, begrüßenswert.

3. Rege Bautätigkeit in den Hauptorten und einigen Mitgliedsdörfern – was außer günstigem Bauland wollen Sie Neubürgern bieten? Gute Kinderbetreuung zu berufstauglichen Zeiten in Krippe, Kindertagesstätte und Hort. Eine qualifizierte Kinder- und Jugendarbeit und inklusionstaugliche Schulen. Unsere vielen kleinen örtlichen Büchereien müssen einheitlich auf EDV-Ausleihe umgestellt werden und mit neuen Medien werben können. Zudem befürworten wir eine gezielte Innenentwicklung der Gemeinden, die die Ortskerne stärkt und die Ausschreibung weiterer Neubaugebiete überflüssig macht.

4. Wie ist Ihre Meinung zum geplanten Einkaufszentrum an der Ortsdurchfahrt in Himmelpforten? Die Planung ist überdimensioniert und zerstört den historischen Kern von Himmelpforten, den grünen Rest des ehemaligen Klostergeländes (Steinmetzpark). Wir fordern eine kleinere Planung an der Bahnhofstraße ohne Inanspruchnahme des Parks, bei Einbeziehung des gesamten Ortskerns inkl. Standort Sky entsprechend Einzelhandelsgutachten von 2013. Zudem darf die Entwicklung der Einkaufsstandorte der umliegenden Dörfer nicht be- oder verhindert werden.

5. Wie lässt sich ein Ausbluten entlegener Dörfer der Samtgemeinde verhindern? Durch erfolgten oder noch zu verbessernden Anschluss an den ÖPNV zu den Bahnhöfen (z.B. durch Bürgerbusse) und durch Erhalt bestehender oder Schaffung neuer Einkaufsmöglichkeiten (z.B. Markttreffs). Ausbau der KiTas und längere Betreuungszeiten verbunden mit familienfreundlichen Kosten. Entwicklung von Wohnmodellen, die Senioren ermöglichen, lange selbständig zu bleiben, ohne zu vereinsamen. Förderung des Zusammenlebens von Jung und Alt.

Die Kandidatenliste der Grünen

Hier die Grünen-Kandidaten für den Samtgemeinderat Oldendorf-Himmelpforten: 1. Ursula Männich-Polenz, 2. Viktor Pusswald, 3. Katjana Lorenz, 4. Alisa Steinberger, 5. Günter Rademacker.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

Wirtschaft
Dehoga-Präsident Detlef Schröder

Dehoga-Umfrage zu Corona-Folgen
Gastronomie und Hotellerie mit riesigen Löchern in den Bilanzen

(bim/nw). Auch wenn Restaurants und Cafés unter Auflagen wieder Gäste bewirten und Hotels Touristen beherbergen dürfen, ist die Not in der Branche weiterhin groß. Nach wochenlanger Zwangspause klaffen riesige Löcher in den Bilanzen. Die Umsätze liegen weit unter den Vorjahreswerten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Niedersachsen vom 3. bis 10. August durchführte und an dem sich 747 Gastronomen und Hoteliers beteiligten. Verlängerung...

Politik
Neuer Job: Jannik Stuhr

Neider wittern Verschwörung im Winsener Rathaus
Job über das CDU-Parteibuch?

thl. Winsen. Jannik Stuhr ist der "Neue" im Winsener Rathaus. Ab 1. September ist er für die "weitere Digitalisierung städtischer Verwaltungsabläufe und Dienstleistungen" zuständig. Doch bevor Stuhr seinen Dienst antritt, wittern einige Personen bereits Verschwörungen. "Stuhr ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Stelle und der Jungen Union im Landkreis. Zudem war er Wahlkampfunterstützer für Bürgermeister André Wiese. Gab die Parteizugehörigkeit den entscheidenden Ausschlag?", heißt es in...

Wirtschaft
Der Industriehafen in Stade-Bützfleth soll erweitert werden
  3 Bilder

Das Tor zur Welt
Pläne für die Erweiterung des Stader Binnen- und Seeschiffhafens

jab. Stade. Der Binnen- und Seeschiffhafen in Stade ist der drittgrößte Umschlagplatz in Niedersachsen. Seit Jahren schon gibt es die Überlegungen, den Industriehafen in Stade-Bützfleth zu erweitern. Passiert ist bisher nichts. Doch nun liegt ein Perspektivpapier vor, das durch den Betreiber Niedersachsen Ports (N-Ports) in den vergangenen Jahren erstellt wurde und konkrete Planungen für eine Erweiterung beinhaltet. Auf der Sommertour des Landtagsabgeordneten Kai Seefried und der...

Politik
Uwe Harden

Corona-Maßnahmen im Landkreis Harburg
Uwe Harden fordert: "Mündige Bürger statt Sanktionsregime"

(bim). Drages Bürgermeister Uwe Harden, der auch stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg ist, hat einen Leserbrief zur Schließung der Abstrichzentren der Kassenärztlichen Vereinigung in Winsen und Buchholz verfasst. Im Grunde ist es aber eine Einschätzung bisheriger Corona-Maßnahmen auf Landkreis- und Bundesebene, die wir hier in Auszügen veröffentlichen: "Ich finde, die Kreisverwaltung hat bislang in der Corona-Pandemie lobenswerte Arbeit geleistet. Zwar sind bis Mitte Mai 13...

Wirtschaft
Die Getreideernte lief in den vergangenen Tagen auf Hochtouren

Die Weizenfelder sind weitgehend abgeerntet
Erste Erntebilanz im Landkreis Stade: Enttäuschend bis überraschend

jd. Stade. Die Mähdrescher waren in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz: Im Landkreis Stade ist die Ernte von Weizen und Gerste weitgehend abgeschlossen. Auf der Stader Geest liegt das Getreide bereits in den Silos, nur in Kehdingen sind noch die Erntefahrzeuge auf den Feldern. "Die Landwirte haben durchschnittliche Erträge eingefahren", zieht Stades Kreislandwirt Johann Knabbe ein erstes Resümee. Dabei gebe es selbst innerhalb des Landkreises starke Schwankungen, "von enttäuschend bis...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen