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Ein Einsatz jagte den nächsten

Die Feuerwehr brachte alle Brände schnell unter Kontrolle Foto: Polizei
Gleich dreimal mussten Stader Feuerwehr und Ortswehren rund um den Güterbahnhof eingreifen

jab. Stade. Die Meldung, dass Rauch von einem Betriebsgebäude am Stader Güterbahnhof aufstieg, verhieß am Samstagvormittag für die Stader Feuerwehr nichts Gutes. Dies sollte auch nur der erste von drei Einsätzen in diesem Stadtgebiet gewesen sein.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am total verqualmten Gebäude konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, ob sich noch Personen in den brennenden Büroräumen des Gebäudes befanden. Daher wurde für alle Stader Feuerwehren Großalarm ausgelöst. Insgesamt waren 100 Feuerwehrleute der Feuerwehr Stade und der Ortswehren Bützfleth, Hagen sowie Wiepenkathen mit teils schwerem Atemschutz im Einsatz. Sie brachten das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten so das Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Betriebshalle.

Personen befanden sich nach Untersuchungen nicht im schon länger leerstehenden Gebäude. Verletzt wurde niemand. Mit der Drehleiter und einer Wärmebildkamera überprüfte die Feuerwehr das Gebäude auf Brandnestern. Um mögliche Glutnester zu ersticken, schäumten die Einsatzkräfte die betroffenen Räume mit Löschschaum ein.

Die Straße "Am Güterbahnhof" und die am Gebäude entlangführende Industriebahnstrecke mussten während der Löscharbeiten rund zwei Stunden gesperrt werden.

Bereits zwei Stunden später rückte die Feuerwehr erneut zum Güterbahnhof aus. Im Keller des zuvor brennenden Gebäudes waren Flammen im Keller ausgebrochen. Nachdem auch dieser Brand gelöscht und die Brandstelle untersucht worden war, fluteten die Einsatzkräfte den Keller mit Löschschaum.

Der Gesamtschaden am Betriebsgebäude beläuft sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 30.000 Euro.

Nur kurze Zeit später wurde die Feuerwehr noch vom Güterbahnhof zu einem weiteren Brand ganz in der Nähe gerufen. Im Benedixland brannte eine Gartenlaube. Auch dieses Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Zu den Brandursachen an beiden Orten hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
• Hinweise an die Polizei unter ( 04141-102215