Wohnungsbrand in Stade
100.000 Euro Schaden – Drei Verletzte, darunter ein Kind
- Etwa 80 Einsatzkräfte waren vor Ort
- Foto: Stefan Braun/Feuerwehr
- hochgeladen von Nicola Dultz
Bei einem Wohnungsbrand in der Grünendeicher Straße in Stade entstand am Montag ein Schaden von rund 100.000 Euro. Drei Personen wurden verletzt, darunter ein Kind.
Wohnungsbrand in Stade: Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst
Ein Wohnungsbrand in der Grünendeicher Straße in Stade hat am Montagnachmittag einen geschätzten Schaden von rund 100.000 Euro verursacht. Drei Personen, darunter ein Kind, wurden verletzt und ins Elbe Klinikum Stade gebracht. Nach ersten Angaben wurde niemand schwer verletzt. Sieben weitere Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch unverletzt vor Ort bleiben.
Treppenhaus stark verqualmt – Menschen auf Balkonen
Um 13.19 Uhr wurden die beiden Züge der Feuerwehr Stade sowie die Feuerwehr Hollern-Twielenfleth alarmiert. Rund 80 Einsatzkräfte rückten mit dem Stichwort „Feuer Mehrfamilienhaus, Treppenhaus verqualmt, Personen im Gebäude“ aus.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Wohnung im Hochparterre bereits in Vollbrand. Einige Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten. Andere waren in ihren Wohnungen eingeschlossen, da das Treppenhaus durch dichten Brandrauch unpassierbar war. Mehrere Personen flüchteten auf die rückwärtigen Balkone und machten dort auf sich aufmerksam.
Da für sie dort zunächst keine akute Gefahr bestand, hielt die Feuerwehr Kontakt zu den Betroffenen. Eine Rettung über tragbare Leitern wäre mit zusätzlichen Risiken verbunden gewesen.
Acht Rettungswagen im Einsatz
Während die Feuerwehr den Brand bekämpfte, brennendes Inventar ins Freie brachte und das Treppenhaus belüftete, kümmerte sich ein Großaufgebot des Rettungsdienstes um insgesamt zehn betroffene Bewohner. Neben acht Rettungswagen waren ein Notarzt, ein leitender Notarzt sowie der organisatorische Leiter des Landkreises im Einsatz.
Drei Personen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, sieben konnten nach der Untersuchung an der Einsatzstelle bleiben.
Türen verhinderten Schlimmeres
Nach Angaben der Einsatzkräfte hatten mehrere Bewohner ihre Wohnungstüren geschlossen gehalten. Dadurch konnte kein Rauch in die Wohnungen eindringen. In einem Fall genügte eine gezielte Belüftung, sodass die Bewohner später wieder in ihre Wohnung zurückkehren konnten.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen auf. Beamte begingen die Brandstelle in Schutzanzügen, um mögliche Spuren zu sichern.
Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst konnte Schlimmeres verhindert werden.
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Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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