40 Jahre Schwedenspeicher in Stade

Mit Original-Protestbanner und Benefiz-LP aus den 1970er Jahren (v. li.): Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers, der Geschäftsführer des Chef des Geschichts- und Heimatvereins, Gerd Beckmann, Bürgermeisterin Silvia Nieber, Landrat Michael Roesberg und Dr. Hans-Eckhard Dannenberg, Chef des Geschichts- und Heimatvereins   Fotos: tp
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  • Mit Original-Protestbanner und Benefiz-LP aus den 1970er Jahren (v. li.): Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers, der Geschäftsführer des Chef des Geschichts- und Heimatvereins, Gerd Beckmann, Bürgermeisterin Silvia Nieber, Landrat Michael Roesberg und Dr. Hans-Eckhard Dannenberg, Chef des Geschichts- und Heimatvereins Fotos: tp
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Mitmach-Aktionen und Sonder-Ausstellung zum Museums-Geburtstag / Eintritt frei



tp. Stade.  Die Bürgerproteste in den 1970er Jahren gegen den Abriss des Schwedenspeichers am Stader Fischmarkt waren erfolgreich. Das bauliche Unikat blieb erhalten und beherbergt heute das beliebte Museum, das nun 40-jähriges Bestehen feiert. Zum "runden Geburtstag" bietet das Schwedenspeicher-Team um Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Dezember, tolle Mitmach-Aktionen. Zudem sind Interessierte zur Teilnahme an der Ideensammlung "Think Tank" (siehe Extra-Artikel) aufgerufen.

Vor mehr als 40 Jahren gab es Überlegungen, das im Jahr 1705 aus Abbruchsteinen der Bremervörder Burg errichtete, ehemalige Provianthaus der schwedischen Garnison abzureißen und damit den historischen Hafen zu verfüllen. Ein City-Parkplatz sollte angelegt werden. Eine Bürgerbewegung sammelte dagegen 3.500 Unterschriften und setzte schließlich den Erhalt des Gebäudes durch. Der Kornspeicher wurde zu einem kulturhistorischen Museum, das am 30. November 1977 nach einer vier Millionen D-Mark teuren Restaurierung mit einer großen Wikinger-Ausstellung eröffnet wurde. Im spektakulären Auftaktjahr zählte des Museum 27.000 Besucher. In diesem Jahr waren es bereits 17.000 Gäste.

Die bewegte Geschichte visualisiert das Museum Schwedenspeicher nun anlässlich des 40. Geburtstages erstmals in einer kleinen Ausstellung. Neben Fotos des verstorbenen Stader Fotografen-Ehepaars Sonja Rihsé-Menck und Viktor Rihsé und Zeitungsberichten gibt es Kurioses wie die Benefiz-LP "Stars für Stade" zu sehen, auf der sogar Heino für den Schwedenspeicher sang. Noch erhalten ist ein langer Protestbanner mit Meinungsbekundungen von Bürgern für den Erhalt des Gebäudes.

Daneben präsentiert sich das Museum am Adventssonntag von 10 bis 18 Uhr mit einem bunten Kinder- und Familienprogramm. Die museumspädagogische Vermittlung hat seit der Gründung des Museums einen hohen Stellenwert.

Eine Million Euro Jahresbudget 

• Alle Angebote sind kostenlos. Der Eintritt am Geburtstagswochenende ist für alle frei. (tp). Träger der Museen Stade mit dem Schwedenspeicher, dem Freilichtmuseum und dem Kunsthaus ist der Museumsverein Stade. Der Verein wird von der Stade und dem Landkreis Stade finanziert. Die wesentlichen Sammlungen gehören dem Stader Geschichts- und Heimatverein. Das Jahresbudget der drei Einrichtungen beträgt eine Million Euro.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/panorama/dialog-ueber-gegenwart-und-zukunft-der-stadt-d101114.html

Mit Original-Protestbanner und Benefiz-LP aus den 1970er Jahren (v. li.): Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers, der Geschäftsführer des Chef des Geschichts- und Heimatvereins, Gerd Beckmann, Bürgermeisterin Silvia Nieber, Landrat Michael Roesberg und Dr. Hans-Eckhard Dannenberg, Chef des Geschichts- und Heimatvereins   Fotos: tp
Der Schwedenspeicher am Alten Hafen
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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