Verkaufserlös kommt der Vereinsarbeit zugute
Bilder vom Stader Kopenkamp zieren Wandkalender für 2024

Macht sich gut an der Wand: Harald Widera (li.) und Gerhard Dinter hängen den Kalender schon mal probeweise auf | Foto: jd
  • Macht sich gut an der Wand: Harald Widera (li.) und Gerhard Dinter hängen den Kalender schon mal probeweise auf
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Kalenderverlage sind ihrer Zeit voraus: Meist ein halbes Jahr vorher werden die neuen Kalender für das Folgejahr angeboten. Genauso schnell ist der Stader Verein "Nachbarn im Kopenkamp" (NiK). Ab sofort werden die druckfrischen Exemplare des Kopenkamp-Kalenders für 2024 verkauft - zum Preis von nur 5 Euro. Der Erlös kommt der Vereinsarbeit zugute.

"Wir sind wahrscheinlich der erste Stader Stadtteil, für den es einen eigenen Kalender gibt", meint der Vereins-Vorsitzende Harald Widera. Der gelernte Schriftsetzer hat den Wandkalender im DIN-A4-Format selbst gestaltet. Die zwölf Monatsblätter sind versehen mit Motiven aus den Fotowettbewerben, die der Verein seit einigen Jahren regelmäßig ausrichtet.

Kopenkamp: Ein Stadtteil mit langer Tradition

"Das sind natürlich alles Amateuraufnahmen", sagt Pressesprecher Gerhard Dinter. Aber genau dieser nicht-profihafte Blickwinkel mache den Reiz der durchweg gelungenen Fotos aus. Widera und Dinter sind selbst mit jeweils einem Motiv vertreten. Wideras Bild für den Februar entstand im Winter 2021, als der im Kopenkamp gelegene Horstsee für ein paar Tage zugefroren war und gleich von Schlittschuhläufern bevölkert wurde.

Im Folgemonat ist dann Dinter mit seinem Bild an der Reihe. Es trägt den Titel "Nacht über dem Kopenkamp". "Ich habe das Foto vor der Haustür in einer Vollmondnacht geknipst", berichtet Dinter. Aber auch die anderen Motive mit Regenbogen, bunter Blütenpracht, beschaulichem Fachwerkambiente und stimmungsvoller Abendsonne können sich sehen lassen.

300 Exemplare hat der Verein drucken lassen. Wer einen Kalender haben möchte, sollte sich also beeilen. Das sind die Verkaufsstellen im Kopenkamp: Stern-Apotheke (Thuner Straße 80) und das Horst-Casino (Horststraße 20).

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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