Bewohner auch ohne Besuch gut unterhalten
Den Senioren geht es gut

Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen
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sb. Stade. Still ist es im DRK-Seniorenheim Stade trotz Besuchsverbot nicht. Seit Montag bleiben Angehörige wegen der Corona-Pandemie aus Sicherheitsgründen draußen. "Die Bewohner und deren Familien gehen mit der Situation sehr gelassen um", lobt Einrichtungsleiterin Anette Dubbels. "Und wir tun alles, um unsere Senioren auch ohne Besuch bestens zu unterhalten und für einen abwechslungsreichen Alltag zu sorgen."

Da die Tagespflegeangebote des DRK zurzeit wegen Corona nicht stattfinden, wird das Heimteam dabei von Mitarbeitern aus diesem Bereich professionell unterstützt. Hausinterne Freizeitangebote wie Kegeln, Gymnastik, gemeinsames Kuchenbacken mit anschließender Kaffeetafel oder Basteln finden wie gewohnt statt. Beim Musiknachmittag, der normalerweise montags von externen Musikern gestaltet wird, wird jetzt Musik von einer CD gespielt. "Und die Stimmung ist genauso gut", freut sich Anette Dubbels.

Zutritt zur Pflegeeinrichtung an der Wendenstraße haben derzeit neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausschließlich Ärzte. Lieferanten, z.B. für Lebensmittel, Pflegezubehör oder Wäsche, geben ihre Ware am Eingang ab. Mit Freunden und der Familie wird statt direkt lieber am Telefon geplaudert. Angehörige werden nur im absoluten Ausnahmefall eingelassen. "Diese Woche wurde einer unserer Bewohner 90 Jahre alt", erzählt Anette Dubbels. "Der große Festempfang wurde einvernehmlich abgesagt, aber Sohn und Tochter durften mit ihrem Vater in kleinem Rahmen auf Abstand in unserem Blauen Salon ganz kurz zusammen sein."

Anfang der Woche wurde ein anderer Bewohner 75 Jahre alt. "Die Tochter wollte aus Sicherheitsgründen lieber draußen bleiben und gab am Vorabend bei uns eine liebevoll gepackte Geschenketüte mit bunten Luftballons ab", so Dubbels. "Damit haben wir den Jubilar dann morgens in seinem Zimmer überrascht - die Freude war riesig." Sie lobt neben dem außerordendlichen Engagement ihres Personals die Umsicht der Angehörigen und Heimbewohner. "Wichtig ist, alle gut und umfassend zu informieren. Dem Informationsbedürfnis kommen wir gern nach."

Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen
FSJ-ler Mohamed Kojok beim Kaffeeklatsch mit Irma Schulz (li.) und Anneliese Marincowic
Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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