Eine Reise zum Glück in Stade
Drei Fragen an Biyon Kattilathu
- Eine Reise zum Glück mit Biyon Kattilathu: „Es geht nicht nur um Unterhaltung, sondern um das, was bleibt"
- Foto: Biyon Kattilathu
- hochgeladen von Stefanie Schimanski
Biyon Kattilathu kommt nach Stade: Das Live Programm des Autors und Podcasters mit Doktortitel im Ingenieurswesen geht weit über herkömmliche Unterhaltung hinaus und vereint humorvolle Momente mit tiefgründigen, inspirierenden Gedanken. Die Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und berührenden Augenblicken macht „Eine Reise zum Glück“ zu einer einzigartigen Feel-Good-Show, die nicht nur für Lacher, sondern auch für jede Menge Inspiration, Dankbarkeit und Glück sorgt.
Im Interview mit dem WOCHENBLATT erzählt Biyon Kattilathu über innere Haltung und Authentizität.
WOCHENBLATT: Welche Entscheidung hat den größten Einfluss auf Ihre heutige Haltung gehabt?
Biyon Kattilathu: Wenn ich über Entscheidungen spreche, dann fällt mir als Erstes die Entscheidung meiner Mutter ein, die mit 17 Jahren nach Deutschland gekommen ist und mir damit die Chance gegeben hat, mit diesen Werten aufzuwachsen. Eigene Entscheidungen bereue ich nicht, weil selbst vermeintlich falsche Wege immer zu Erkenntnissen geführt haben. Alles hatte seinen Sinn und hat mich genau hierhergebracht.
Deshalb habe ich auch keine Angst vor mutigen Entscheidungen – und wenn ich eine hervorheben müsste, dann die, noch mehr zu mir zu stehen, meinem Herzen zu folgen und meinen eigenen Weg zu gehen, statt Erwartungen anderer zu erfüllen.
WOCHENBLATT: Welcher Misserfolg hat Sie am tiefsten getroffen und Ihre Sichtweise verändert?
Biyon Kattilathu: Was man als Misserfolg definiert, ist letztlich eine Frage der Perspektive. Ähnlich wie bei Entscheidungen lässt sich oft erst im Nachhinein beurteilen, was gut oder schlecht war. Ein Misserfolg kann sich als notwendiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg erweisen – vorausgesetzt, man lernt etwas daraus.
Ob etwas positiv oder negativ war, ist zudem nie endgültig. Diese Bewertung kann sich in jedem Moment verändern. Wer weiß schon, wofür etwas am Ende gut war? Genau deshalb erscheint mir der Gedanke stimmig, dass das Leben zwar vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden wird.
Natürlich ärgere ich mich über Dinge, die nicht gut laufen, und manchmal bin ich auch traurig. Doch gleichzeitig vertraue ich darauf, dass alles seinen Sinn hat. Und selbst wenn man diesen Sinn zunächst nicht erkennen kann, bleibt immer noch die Möglichkeit, einer Erfahrung bewusst einen Sinn zu geben.
WOCHENBLATT: Wenn ein Gedanke oder ein Gefühl die Besucherinnen und Besucher in Stade auf dem Heimweg begleiten dürfte, was wäre das?
Biyon Kattilathu: Wenn ein Gefühl die Besucher auf dem Heimweg begleiten dürfte, dann Glückseligkeit – aber auch ein Moment des Erkennens. Lachen, Tränen, alles darf da sein, denn alles hat seinen Sinn. Die Halle soll sich nach der Show anfühlen, als wäre sie gefüllt mit zurückgelassenem alten Gepäck: mit Lasten, mit Tränen, mit dem, was man nicht mehr tragen muss. Und auf dem Heimweg bleibt Leichtigkeit.
Wenn ich mir einen Gedanken wünschen dürfte, dann vielleicht: „Ah, ich erinnere mich“, oder „Wie nah das Glück doch lag“ – oder ganz schlicht: „Ich mache das jetzt.“ Ein Gedanke, der ins Handeln führt.
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Biyon Kattilathu ist Freitag, 6. Februar, um 20 Uhr mit seinem neuen Programm "Eine Reise zum Glück" im Stadeum, Schiffertorsstraße 6, in Stade zu erleben.
Karten gibt es ab 47,65 Euro an den bekannten örtlichen Vorverkaufsstellen, im Stadeum, sowie online unter www.stadeum.de
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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