Ein Jahr nach Brandstiftung: Denkmalgeschützte Scheune in Stade wird restauriert

Historische Scheine mit Reetdach und Lehmfachwerk
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Neues Dach für 50.000 Euro / Lagerraum und Anschauungsobjekt

tp. Stade. Rund ein Jahr nach dem Großfeuer, bei dem ein historisches Bauernhaus an der Harburger Straße in Stade komplett zerstört wurde, tut sich etwas auf dem Grundstück. Das seinerzeit von der Feuerwehr gerettete Nebengebäude, eine kleine, denkmalgeschützte Scheune aus dem 17. Jahrhundert, wird restauriert.

Handwerker haben die Durchfahrtscheune, die der Stader Stiftung für Kultur und Geschichte um den Vorstand Dieter Kunze gehört, und eines der ältesten Wirtschaftsgebäde im Stader Stadtgebiet ist, denkmalgerecht mit Reet gedeckt. Die Kosten teilten sich die Stadt, das Landesamt für Denkmalpflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Bingo-Stiftung.

Das Nebengebäude, ein "für den Denkmalschutz nicht relevanter" Schweinestall aus dem 19. Jahrhundert, sei zwischenzeitlich abgerissen worden, so Dieter Kunze. Die Restaurierung geht weiter: Freiwillige der Jugendbauhütte haben das Lehmfachwerk repariert. Die Scheune soll künftig als Anschauungsobjekt für historisches Bauen und als Lager dienen.

Die Ursache der Brandstiftung, die zahlreiche Spekulationen auslöste, ist nach wie vor unklar. Das Bauernhaus war am Samstag, 28. November 2015, kurz vor der Schenkung an die Stader Stiftung, abgebrannt. Hinter der Scheune erreichtet der Vorbesitzer ein Mehrfamilienhaus.

Historische Scheine mit Reetdach und Lehmfachwerk
Von der Bauernkate blieb nach dem Großfeuer nur eine Außenwand übrig
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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