Altes Tennisheim mit viel Eigenleistung umgebaut
Feierliche Einweihung: Stader Pfadfinder beziehen ihr neues Heim
- Begrüßung der Gäste bei der Neueröffnung des Stader Pfadfinderheimes
- Foto: Stamm Hasko
- hochgeladen von Jörg Dammann
Mit strahlenden Gesichtern und sichtbarem Stolz haben die Mitglieder des Stader Pfadfinderstamms Hasko ihr neues Heim im Gewerbegebiet Stade-Ottenbeck offiziell eingeweiht. Nach monatelanger Eigenarbeit und tatkräftiger Unterstützung durch Stadt, Sponsoren und Ehrenamtliche ist aus dem früheren Tennisheim des Postsportvereins ein funktionales und herzliches Zuhause für die Stader Pfadfinderinnen und Pfadfinder geworden.
Schon beim Eintreffen von Eltern, Freunden, Förderern und Vertretern der Stadt wurde deutlich, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Gebäude: Er ist Symbol für Zusammenhalt, Engagement und gelebte Jugendarbeit. Bei einem Begrüßungsgetränk konnten sich die Gäste selbst ein Bild von den vielen Veränderungen machen, die das Heim in den vergangenen elf Monaten erfahren hat.
- Mehrere Monate dauerten die Renovierungsarbeiten im ehemaligen Vereinsheim der Tennisspieler
- Foto: Stamm Hasko
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Viel Eigenleistung und kreative Lösungen
Was früher ein Vereinsheim war, ist nun ein vielseitiges Pfadfinderzentrum: Der alte Treppenaufgang wich zusätzlicher Fläche für den Großgruppenraum, aus einer ehemaligen Dusche wurde ein weiterer kleiner Gruppenraum. Zwei neue Doppelcontainer erweitern das Raumangebot um eine Materialkammer und einen zusätzlichen Gruppenraum, der derzeit als Bewegungsraum dient. Die Außenanlage wurde von Brombeersträuchern befreit und durch eine frische Rasenfläche ersetzt – alles in Eigenregie. Die Arbeiten sind noch nicht vollständig abgeschlossen: Die Verkleidung und Bedachung der Container steht noch aus, ebenso wie langfristige Anbauträume. Doch die Freude über das bisher Erreichte überwiegt deutlich.
- Ein Teil des Geländes aus der Luft
- Foto: Stamm Hasko
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Altes Heim mit schlechter Bausubstanz
Der Umzug wurde nötig, weil das alte Heim am Streuheidenweg in einem baulich schlechten Zustand war. Die Stadt Stade hatte die Substanz als nicht sanierungsfähig eingestuft und das Grundstück zum Verkauf vorgesehen. Der Zufall – und das Ende der Tennissparte beim Postsportverein – brachte die Lösung: Das leerstehende Vereinsheim in Ottenbeck bot ideale Voraussetzungen für einen Neuanfang. Mit rund 1.000 Quadratmetern Wiese und einem kleinen Wäldchen bietet es nun nicht nur Raum für Gruppenstunden, sondern auch für naturpädagogische Erlebnisse.
Im kommenden Jahr feiert der Stamm Hasko sein 40-jähriges Bestehen – dann mit einer großen Jubiläums- und Eröffnungsfeier auf dem neuen Gelände in der Nikolaus-Otto-Straße.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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