Reservistenkameradschaft Stade-von-Goeben feiert 30-jähriges Bestehen
- Birgit Butter
- Foto: Reservistenkameradschaft Stade-von-Goeben
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
30 Jahre Kameradschaft, ehrenamtliches Engagement und Verbundenheit mit der Bundeswehr: Die Reservistenkameradschaft Stade-von-Goeben hat ihr Jubiläum mit zahlreichen Gästen aus Politik, Bundeswehr, Verbänden und befreundeten Organisationen gefeiert.
Vor drei Jahrzehnten beschloss eine Handvoll Reservisten der Bundeswehr, sich zu einer Kameradschaft zusammenzuschließen. Damit legten sie den Grundstein für die heutige Reservistenkameradschaft Stade-von-Goeben, der inzwischen mehr als 100 Mitglieder angehören – darunter Reservisten, aktive Soldaten und Förderer.
Zur Jubiläumsfeier begrüßte der Kameradschaftsvorsitzende Bernd Moje neben zahlreichen Mitgliedern viele Gäste. Unter ihnen waren die stellvertretende Landrätin Birgit Butter, die stellvertretende Stader Bürgermeisterin Melanie Reinecke, die Stader Bürgermeisterkandidaten Arne Kramer und Kai Köser, der Leiter des Kreisverbindungskommandos Rotenburg, Oberstleutnant Voigtländer, der Vorsitzende der DLRG Stade, Christian Schaarschmidt, der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Stade, Stephan Woitera, sowie Christian Michel von der Medical Response Crew. Hinzu kamen zahlreiche Vertreter des Landesverbandes, der Kreisgruppe und befreundeter Reservistenkameradschaften.
Nach einem Sektempfang blickte Bernd Moje auf die 30-jährige Geschichte der Kameradschaft zurück. Seit ihrer Gründung stehen ehrenamtliches Engagement, Kameradschaft und die enge Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft im Mittelpunkt der Arbeit. Gerade in einer Region, die weitgehend frei von Bundeswehrstandorten ist, komme dieser Aufgabe eine besondere Bedeutung zu.
Die Reservistenkameradschaft genieße in der Öffentlichkeit eine hohe Wertschätzung und engagiere sich regelmäßig, wenn Unterstützung benötigt wird. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit den örtlichen Hilfsorganisationen und Einsatzkräften. Dazu gehören unter anderem THW, DRK, DLRG und die Feuerwehren.
"In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich die Kameradschaft zu einem verlässlichen Partner in der Region entwickelt", so Moje. "Zu ihren Aktivitäten gehören die sicherheitspolitische Bildung, die Reservistenarbeit sowie die Unterstützung ziviler Institutionen."
Eine weitere wichtige Aufgabe sieht die Kameradschaft darin, über sicherheitspolitische Herausforderungen zu informieren. In einer zunehmend komplexen sicherheitspolitischen Lage verstehen sich die Reservisten als Vermittler zwischen Bundeswehr und Gesellschaft. Mit Informationsständen, der Teilnahme an Messen sowie öffentlichen Übungen und Veranstaltungen tragen sie dazu bei, Interesse und Verständnis für Fragen der Sicherheitspolitik zu fördern.
Im Anschluss an den Rückblick überbrachten die Gäste ihre Glückwünsche und Grußworte im Namen der von ihnen vertretenen Institutionen. Mehrere Mitglieder wurden zudem für ihre langjährige Mitgliedschaft im Reservistenverband mit Urkunden ausgezeichnet.
Eine besondere Ehrung erhielt Bernhard Heidemann. In Würdigung seiner großen Verdienste und seines langjährigen, unermüdlichen Einsatzes für die Reservistenkameradschaft ernannte ihn Vorsitzender Bernd Moje zum Ehrenmitglied.
Bei einem kräftigen Imbiss blieb anschließend ausreichend Gelegenheit für persönliche Gespräche. In geselliger Runde wurden bestehende Kontakte gepflegt, neue Verbindungen geknüpft und gemeinsam auf die vergangenen 30 Jahre zurückgeblickt.
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