Dienst an 365 Tagen im Jahr
Stades Landrat Kai Seefried dankt Mitarbeitern der Rettungsleitstelle
- Besuch mit Berlinern in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle
- Foto: Daniel Beneke/LK Stade
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Über die Feiertage und zum Jahreswechsel hielten sie unermüdlich die Stellung: Die Mitarbeiter der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Stade-Wiepenkathen sind im Einsatz, wenn andere feiern. Ihnen stattete Landrat Kai Seefried als Dank einen Besuch ab. Die Crew, die sich auch an den Feiertagen rund um die Uhr um die Sicherheit der Bürger kümmert, wurde vom Landrat mit leckeren Berlinern versorgt.
An 365 Tagen ist die Leitstelle 24 Stunden in Betrieb. Rund zwei Dutzend Disponenten nehmen die Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst, die über die Nummer 112 eingehen, entgegen. „Wenn Menschen im Landkreis Stade in Not- oder Ausnahmesituationen sind, bekommen sie hier schnelle Hilfe“, sagt Seefried. „Das ist kein Job wie jeder andere.“
Rund 40.000 Notrufe im Jahr 2025
Im vergangenen Jahr nahmen die Mitarbeiter um Leitstellen-Leiter Wilfried Sprekels fast 40.000 Notrufe entgegen. Insgesamt klingelte 2025 mehr als 153.000-mal das Telefon in der Leitstelle. Die 92 freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Stade rückten rund 3.300-mal aus, die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes und die Notärzte waren fast 35.000-mal im Einsatz. Gut 16.000 Krankentransporte wurden organisiert.
- Landrat Kai Seefried dankt den Einsatzkräften des Rettungsdienstes der Johanniter in Stade-Thun mit Berlinern
- Foto: Daniel Beneke/LK Stade
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Nach dem Besuch in der Leitstelle steuerte der Landrat die Rettungswache der Johanniter in Stade-Thun an – ebenfalls mit süßem Dankeschön im Gepäck. Dort dankte er der Johanniter-Crew stellvertretend für alle Rettungskräfte im Landkreis: „Diejenigen, die sich Tag für Tag für unsere Sicherheit einsetzen, verdienen unsere größte Anerkennung und Wertschätzung.“
Gewalt gegen Polizei und Einsatzkräfte
Doch Seefried sprach nicht nur Dank aus – er nutzte die Gelegenheit für einen klaren Appell: Gewalt gegen Einsatzkräfte geht gar nicht. Die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: 2024 wurden mehr als 46.000 Gewalttaten gegen Polizeikräfte registriert. Seit 2015 haben Gewalttaten gegen Vollzugsbeamte um 38,5 Prozent zugenommen. Bei Gewalttaten gegen Rettungskräfte – dies sind insbesondere Beschäftigte von Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk (THW) – wurden die höchsten Opferzahlen seit 2018 festgehalten (2.916 Opfer). „Diese Zahlen zeigen deutlich, wie nötig es ist, dass wir jeder Gewalt gegen Einsatzkräfte entschlossen entgegentreten“, betonte Seefried.
„Diese Zahlen zeigen deutlich, wie nötig es ist, dass wir jeder Gewalt gegen Einsatzkräfte entschlossen entgegentreten“, betonte der Landrat. Wer Einsatzkräfte attackiere, greife den Staat an.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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