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Fahrzeughalle in Bützfleth ist marode

Heiko Cordes in der Garage: Die undichten Fenster wurden mit Folie zugehängt
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  • Heiko Cordes in der Garage: Die undichten Fenster wurden mit Folie zugehängt
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Sanierungsstau am Gerätehaus / Verwaltung prüft Kosten für kompletten Neubau


tp. Bützfleth. Die Feuerwehrleute in Bützfleth brauchen eine neue Fahrzeughalle. Warum nicht gleich ein komplett neues Gerätehaus? Angesichts der etwa gleich hoch geschätzten Kosten soll jetzt die Stadtverwaltung in Stade einen Feuerwehrhaus-Neubau einschließlich Garage prüfen. Das beschloss der Finanzausschuss auf seiner jüngsten Sitzung, nachdem Ratsherr Daniel Friedl (CDU) einen entsprechenden Anntrag gestellt hatte.

"Der geplante Umbau des Gerätehauses kostet mit anvisierten 2,5 Millionen Euro nur unwesentlich weniger als der komplette Neubau", heißt es in dem Schreiben an die Stadt, das auch von Bützfleths Ortsbürgermeister Sönke Hartlef (CDU) unterzeichnet wurde. Als Vergleich ziehen die Lokalpolitiker Kosten für das moderne Gerätehaus in Stade-Riensförde (ca. 2,7 Millionen Euro) heran.

Die Feuerwehr Bützfleth nennt gute Gründe für die Komplettlösung. Laut Ortsbrandmeister Heiko Cordes (51) gibt es zahlreiche Mängel an der alten Fahrzeughalle und auch am angebauten Hauptgebäude. An der Garage sind die Fensterfronten marode. Es gab bereits mehrfach Wassereinbrüche. Bei Starkregen standen des öfteren die Stellplätze mit den den wertvollen Feuerwehrautos unter Wasser. Zudem regnet es durch das Dach. Der Heizlüfter aus dem Jahr 1970 ist technisch veraltet. Überdies gibt es statische Probleme mit dem Eisenträger der Fahrzeughalle, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Im Hauptgebäude sind nach Cordes' Angaben die Umkleideräume zu klein und nicht, wie zeitgemäß und gesetzlich vorgeschrieben, nach Geschlechtern getrennt. Auch braucht die Jugendfeuerwehr getrennte Umkleidezonen. Feuchte Außenwände und Sanierungsstau am Flachdach sind weitere gravierende Mängel. Zudem bröckelt der Putz von den Innenwänden.

Cordes hofft im Interesse seiner Feuerwehrkameraden auf die Entscheidung der Politik für einen Neubau. Unklar ist noch die erforderliche Zwischenlösung: Für die rund zweijährige Bauzeit müssten die Freiwilligen vorübergehend umziehen. Die Feuerwehr hat dazu ein Gewerbegrundstück im Ort ins Auge gefasst.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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