Infos zum Mega-Kreisel in Himmelpforten

Variante zum Kreisel an der B73. Der Stubbenkamp (unten) soll umgelegt und gegenüber der Bahnhofstraße an das Bauwerk angeschlossen werden   Grafik: SHP Ingenieure/Bearb.: MSR
  • Variante zum Kreisel an der B73. Der Stubbenkamp (unten) soll umgelegt und gegenüber der Bahnhofstraße an das Bauwerk angeschlossen werden Grafik: SHP Ingenieure/Bearb.: MSR
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Umstrittene Bundesstraßen-Querung im Ortszentrum: Ingenieur stell Pläne vor

tp. Himmelpforten. Der geplante und von Kritikern mit Skepsis betrachtete Mega-Kreisel an der Bundesstraße B73/Bahnhofstraße (Landesstraße L113 )/Stubbenkamp im Zentrum von Himmelpforten steht im Mittelpunkt der Info-Veranstaltung der Gemeinde am Dienstag, 2. Oktober, um 19 Uhr in der Eulsete-Halle. Das WOCHENBLATT berichtete mehrfach über Widerstand gegen die Kreiselentwürfe und befragte zum Thema auch seine Leser.

Besorgte Anwohner befürchten ein erhöhtes Unfallrisiko für Menschen mit Gehbehinderungen und für Kinder, die die B73 täglich auf dem Weg vom Wohngebiet zur Schule queren müssen. Sie schlagen alternativ eine Nachrüstung der bestehenden Kreuzung mit einer Ampelanlage vor. Andere fordern eine Fußgängerbrücke. 

Bürgermeister Bernd Reimers, der ebenfalls mit zahlreichen Bedenken konfrontiert wurde, versprach daraufhin eine umfassende Bürger-Information und einen transparenten Planungsprozess. Am 2. Oktober stellt Jörn Janssen vom Fachbüro SHP Ingenieure in Hannover seine vorläufigen Entwürfe vor, die er für die Kommune entwickelte. Sie sind Bestandteil des Verkehrsgutachtens zum Bebauungsplan des künftigen Einkaufszentrums an der Bahnhofstraße. Ein Kreisverkehr ist allerdings keine Bedingung für das Versorgungszentrum und wird unabhängig davon geplant.  

Ingenieur Janssen schlägt vor, die Wohnstraße Stubbenkamp nach rechts zu verlegen, sodass sie direkt gegenüber der Bahnhofstraße in den Kreisel mündet.
Am Infoabend nehmen außerdem Uwe Cappel vom Büro Cappel+Kranzhoff, Peter Meyer von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Samtgemeinde-Chef Holger Falcke und Martin Wist vom Bauamt sowie Ratspolitiker teil.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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