Nieber gibt Spielplatz-Garantie

Erwachsene und Kinder aus der Schiefen Straße hatten sich für den Erhalt des Spielplatzes stark gemacht  Foto: jd
  • Erwachsene und Kinder aus der Schiefen Straße hatten sich für den Erhalt des Spielplatzes stark gemacht Foto: jd
  • hochgeladen von Jörg Dammann

Stader Bürgermeisterin reagiert auf angekündigten Anwohner-Protest

jd. Stade. Für die Bewohner der Schiefen Straße in Stade hat es sich gelohnt, rechtzeitig öffentlich zu protestieren. Der dortige Spielplatz bleibt auf jeden Fall erhalten und kommt nicht auf die Liste derjenigen Klein- und Kleinstspielplätze im Stadtgebiet, die in den kommenden Jahren aufgelöst werden. Das hat jetzt Bürgermeisterin Silvia Nieber gegenüber dem WOCHENBLATT bestätigt und auch den Anliegern des Spielplatzes in einem Schreiben mitgeteilt. Die Familien aus der Schiefen Straße hatten heftigen Widerstand angekündigt, falls die Stadt vorhaben sollte, die Spielgeräte abzubauen.

Nieber bezieht sich in ihrem Schreiben auf den WOCHENBLATT-Bericht über den angekündigten Bürgerprotest. Der Spielplatz an der Schiefen Straße werde "langfristig erhalten bleiben, um das Spielplatzangebot in diesem Altstadtbereich sicherstellen zu können. Eine Bebauung ist nach heutiger Sicht der Dinge nicht zielführend und somit nicht vorgesehen", heißt es in dem Brief. Hintergrund war die Sorge der Anwohner, dass nicht nur die Spielmöglichkeit in diesem Bereich der Altstadt, sondern auch ein Treffpunkt für alle Generationen verloren geht. Für die Anwohner ist der Spielplatz die "grüne Oase" ihres Wohnquartiers. Dass der Spielplatz einer Bebauung weicht, muss nach ihrer Ansicht verhindert werden.

Diese Meinung hat sich jetzt auch die Bürgermeisterin zu eigen gemacht. "Gerade aufgrund der hohen städtebaulichen Dichte und dem geringen Maß an Freiflächen und Spielräumen ist der Spielplatz Schiefe Straße von großer Bedeutung für die angrenzenden Quartiere", teilt Nieber in ihrem Anschreiben mit. In diesem Bereich der Stadt, wo es auch keine Gärten an den Häusern gebe, könne nicht auch noch das letzte Stückchen Grün beseitigt werden, erklärte die Bürgermeisterin auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Sie will jetzt auch dafür sorgen, dass auf dem Spielplatz Ersatz für das abgebaute Spielhäuschen geschaffen wird. Die Eltern aus der Schiefen Straße hatten sich darüber beschwert, dass die bei den Kindern beliebte Hütte quasi über Nacht verschwunden ist.

Die Hütte sei morsch gewesen, so Nieber. Auf dem Bauhof der Kommunalen Betriebe werde aber noch ein gebrauchtes Spielhäuschen gelagert. "Das Holzhäuschen wird frisch gestrichen und dann in der Schiefen Straße aufgestellt. Den Auftrag habe ich bereits erteilt."

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen