Wettbewerbszentrale unterbindet pauschale Behauptung
Kein Ölheizungsverbot

Ölheizungen bleiben auch nach 2026 legal

(sb/wettbewerbszentrale). Werbeaussagen wie "Ölheizungen sind ab 2026 verboten" sind falsch und dürfen nicht verwendet werden. Darauf weist die Wettbewerbszentrale, eine gemeinnützige Organisation zur Kontrolle des fairen Wettbewerbs, hin. Solche Slogans würden die neuen gesetzlichen Regelungen sehr verkürzt und damit in unzutreffender Weise wiedergeben. Der Öffentlichkeit werde mit diesen Aussagen suggeriert, dass ab 2026 keine Ölheizungen mehr betrieben werden dürfen und bis zu diesem Zeitpunkt alle derzeit existierenden Ölheizungen ausgetauscht werden müssen. Dies ist aber nicht richtig.

Das maßgebliche neue Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude (GEG) sieht ein solch absolutes Verbot keineswegs vor. Vielmehr ist die Rechtslage deutlich differenzierter, weil der Gesetzgeber in erheblichem Umfang Ausnahmen und Übergangsfristen vorgesehen hat. Auch die Aussage "Verbot für den Einbau von Ölheizungen ab 2026" hat die Wettbewerbszentrale beanstandet, weil sie nicht richtig und damit irreführend ist. Denn auch nach dem 1. Januar 2026 dürfen Ölheizungen noch eingebaut werden, wenn sie erneuerbare Energien mit einbinden. Es können ab 2026 sogar noch reine Ölheizungen eingebaut werden, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

Service

Zahl der akut Infizierten fällt unter 100er-Marke
Corona im Landkreis Stade: Zehn Fälle pro Tag bedeuten eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35

jd. Stade. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Stade pendelt sich auf relativ niedrigem Niveau ein: Einige Tage lag der Inzidenzwert, bezogen auf die neuen Fälle innerhalb der vergangen sieben Tage (umgerechnet auf 100.000 Einwohner), über dem "Richtwert" von 35, jetzt ist er wieder unter diese Marke gefallen. Aktuell beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 24,9 (Stand 24.2.). Allerdings sind diese Schwankungen beim Inzidenzwert nicht ungewöhnlich. Bereits 20 zusätzliche Fälle in der Woche...

Panorama

"Magische" 35 rückt in weite Ferne
Landkreis Harburg: Inzidenzwert steigt wieder auf 66

(lm). Der Landkreis Harburg entfernt sich weiter von dem magischen Inzidenzwert von 35. Lag dieser gestern noch bei 58,9, ist er am heutigen Mittwoch, 24. Februar, auf 66,4 geklettert. Auch die Zahl der aktuell Infizierten geht wieder in die Höhe, 195 Fälle sind derzeit im Landkreis bekannt.  Die ersten Kommunen durchbrechen am heutigen Tag auch wieder die Inzidenz-Marke von 100. Hollenstedt (111) und Rosengarten (109,8) wechseln sich dabei an der Spitze wieder ab. Auch in Hanstedt steigt der...

Panorama
Junge Bäume bereichern an vielen Stellen das Stadtbild

Klimataugliche Bäume gepflanzt
Stade setzt auf zukunftsfähige und robuste Baumarten

jd. Stade. Oft wird nur darüber berichtet, wenn Bäume gefällt werden. In der vergangenen Pflanzsaison hat die Stadt Stade aber jede Menge neuer Bäume gepflanzt. Insgesamt 138 junge Bäumchen sorgen künftig für mehr Grün im Stadtbild und für ein besseres (Mikro-)Klima. Sie sind Ersatz für Bäume, die im Winter 2019/20 gefällt werden mussten, weil sie morsch oder von Pilzen befallen waren. Nach der Baumschutzsatzung hätten lediglich 82 neue Bäume gepflanzt werden müssen. Dass die Stadt fast 70...

Politik
Blick auf die Betonkonstruktion der 780 Meter langen Decatur-Brücke. 
Das Bauwerk ist in die Jahre gekommen

Liste der Gemeindeverwaltung Seevetal
So viel hat die Decatur-Brücke seit 2010 gekostet

ts. Maschen. Annährend drei Millionen Euro haben die Bauwerksunterhaltung der Decatur-Brücke über dem Rangierbahnhof Maschen und die damit verbundenen Gerichtskosten in den Jahren 2010 bis 2021 gekostet. Die Seevetaler Gemeindeverwaltung hat die Kosten, gegliedert nach Jahren und Art der Leistungen, den Fraktionen des Gemeinderats im nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss in einer Auflistung zusammengefasst, die dem WOCHENBLATT vorliegt. Das Zahlenwerk geht auf eine Anfrage der Fraktion Freie...

Politik
Muss mittelfristig erneuert werden: die Brücke an der Bendestorfer Straße über die Bahnlinie Bremen-Hamburg

Brücke mit Konstruktionsfehlern
Neubauplanung für Buchholzer Eisenbahnbrücke

os. Buchholz. Dass die Brücke an der Bendestorfer Straße über der Bahnstrecke Bremen-Hamburg mittelfristig ersetzt werden muss, steht seit vergangenem Jahr fest. Die halbseitige Sperrung des Bauwerks aus dem Jahr 1955 am Mittwoch, 24. Februar (das WOCHENBLATT berichtete), hat mit der Planung allerdings nichts zu tun. Dabei handelt es sich um eine Überprüfung, die routinemäßig regelmäßig durchgeführt wird. Wie berichtet, hatte eine Kontrolle der Brücke durch ein Ingenieurbüro aus Hannover im...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen