Komödie über das Vergessen
Stadeum: Die letzten 4.000 Tage einfach ausgelöscht

Was bleibt vom Leben übrig, wenn 4.000 Tage einer Amnesie zum Opfer fallen?
  • Was bleibt vom Leben übrig, wenn 4.000 Tage einer Amnesie zum Opfer fallen?
  • Foto: Dietrich Dettmann
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

sb. Stade. Erst im Oktober stand er selbst auf der Bühne des Stadeums, nun führt er zum ersten Mal Regie: Tatortkommissar Boris Aljinovic inszeniert die traurige Komödie „4000 Tage“, die am Dienstag, 1. Februar, um 19.45 Uhr im Stadeum zu sehen sein wird.

Die Handlung: Nach einem Blutgerinnsel, das sich unerwartet in seinem Gehirn gebildet hat, liegt Michael im Koma. An seinem Krankenbett wachen Tag und Nacht abwechselnd und manchmal gleichzeitig seine Mutter Carol und sein Lebenspartner Paul. Als Michael aufwacht, sind elf Jahre seiner Erinnerung getilgt – just der Zeitraum, den er mit Paul zusammengelebt hat - 4000 Tage. Ein Machtkampf beginnt: Paul will bei Michael die Erinnerung an ihre Liebe wecken, Carol versucht, den Lebenspartner ihres Sohns in Vergessenheit zu belassen. Das Stück wirft die Fragen auf, was es bedeutet, in der Gegenwart zu leben ohne die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen – die persönlichen wie die gesellschaftlich politischen? Wie wichtig sind Erinnerungen überhaupt? Woran erinnern wir uns und warum? Wäre es wünschenswert, eine Reset-Taste drücken zu können und noch einmal da anzuknüpfen, wo man vor einem Jahrzehnt in der Entwicklung stand?

Tickets für diese Komödie kosten zwischen 17 und 33,50 Euro und sind unter www.stadeum.de sowie telefonisch unter 04141-409140 erhältlich.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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