Initiative mit Leuchtturmcharakter
Nutzung von grünem Wasserstoff in der Region Stade fördern

Daumen hoch für den grünen Wasserstoff: Die Vertreter regionaler Unternehmen schließen sich zusammen, 
um die Wasserstoffregion Stade weiter voranzutreiben
  • Daumen hoch für den grünen Wasserstoff: Die Vertreter regionaler Unternehmen schließen sich zusammen,
    um die Wasserstoffregion Stade weiter voranzutreiben
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jab. Stade. Die Nutzung von Wasserstoff in der Region Stade voran treiben: Das wollen einige regionale Unternehmen aus dem Landkreis. Dafür bildeten sie die Initiative "H₂4Stade" (Wasserstoff für die Region Stade) und unterzeichneten diese Woche eine gemeinsame Absichtserklärung.

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in der Region zu fördern. Der 100-prozentige grüne Wasserstoff soll in der Region erzeugt werden. Außerdem soll eine lokale Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff aufgebaut werden, die von der Herstellung mit erneuerbaren Energien bis hin zu den Mobilitätsanwendungen reicht. So wollen sie zu einem CO₂-freien und geräuscharmen Verkehr beitragen. Das Ziel in der Region ist es, eine Energiewende des Verkehrssektors zu fördern, um den Klimaschutz voranzutreiben, mit zukunftsfähigen Technologien neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensqualität zu erhöhen. Diese Projektinitiative wird begleitet und unterstützt durch die IHK Stade, die Wirtschaftsförderung Stade und das Regionalmanagement Nordostniedersachsen - Wasserstoffwirtschaft.

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Grünen Wasserstoff für Fahrzeuge nutzen

Der grüne Kraftstoff soll für Busse, Lastkraftwagen, leichte Nutzfahrzeuge, Müllfahrzeuge und in der Zukunft eventuell auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Erntemaschinen genutzt werden. Aber auch Pkw könnten an Tankstellen befüllt werden. Die neue Initiative hat sich das Ziel gesetzt, den Nahverkehrs- und Transportsektor in und um Stade auf grüne Räder zu stellen. Der grüne Wasserstoff soll ab 2023/2024 hauptsächlich an Kunden der Region geliefert werden.

Matthias Meyer von der RAISA eG erklärt: „Wir legen hier die Grundlage für die grüne Verkehrszukunft in der Region Stade. Unser Wasserstoffprojekt hat im Hinblick auf die Gewinnung erneuerbaren Stroms und die Nutzung dezentral erzeugten Wasserstoffes in der Mobilität einen echten Leuchtturmcharakter.“
Die Initiative ist weiterhin offen für weitere Unternehmen: „Mit der heutigen Unterzeichnung der Absichtserklärungen erhält unsere Initiative mehr Verbindlichkeit und wir wollen weitere Interessierte zum Mitmachen motivieren“, so Andreas Wellbrock, Geschäftsführer beim Projektentwickler Green Fuels GmbH.

Die Unternehmen haben über die Netzwerkarbeit des Regionalmanagements Nordostniedersachsen – Wasserstoffwirtschaft zusammengefunden, das mit Mitteln der Landkreise, des Landes und des Bundes die Region Nordostniedersachsen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft vorbereitet. “Wir freuen uns sehr, dass unsere Anstrengungen für eine regionale Wasserstoffnutzung nun Früchte trägt“, erklärt Dr. Hamelmann vom Regionalmanagement.

Stade setzt auf Wasserstoff
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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