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Krippe für 1,2 Millionen Euro in Hammah

Hofft auf einen zügigen Baufortschritt: Vize-Bürgermeister Marc-André Wolfkühler auf der Baustelle Am Sportplatz Fotos: tp/Grafik: Architekturbüro Bernd Mügge

Container-Lösung ist bald passé: Moderner Neubausoll im August 2019 fertig sein

tp. Hammah. Familien in Hammah können aufatmen: Nach langer Planungszeit haben jetzt die Bauarbeiten für die neue Krippe an der Straße Am Sportplatz begonnen. Damit zeichnet sich das Ende der provisorischen Container-Krippe ab, in der Kleinkinder seit Ende 2016 betreut wurden.

Unter der Regie des Architekturbüros Bernd Mügge entsteht neben der Kita „Kinderschiff“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für rund 1,2 Millionen Euro die neue Einrichtung, die im Spätsommer 2019 fertig sein soll. Beim WOCHENBLATT-Ortstermin auf der Baustelle bei den Sportanlagen, wo bereits der Boden für das Fundament ausgehoben wurde, sagte Vize-Bürgermeister Marc-André Wolfkühler: "Ich freue mich für die Krippen-Leiterin Rieke Jungclaus und ihre Mitarbeiter, dass sie nun bald eine tolle neue Arbeitsstätte bekommen - und natürlich noch mehr für die Kinder, die dann optimale Betreuungsvoraussetzungen haben."

Unter dem Dach des Neubaus entstehen Räume für zwei Krippengruppen für Mädchen und Jungen unter drei Jahren. Zusätzlich wird der Neubau eine Elementargruppe für Kindergartenkinder bis sechs Jahren beherbergen. Damit sorgen Rat und Verwaltung für den voraussichtlich weiter wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen vor.

Wie berichtet, hatten unerwartet viele Zuzüge von Neubürgern und eine steigende Geburtenrate den Betreuungsengpass in dem Geestort mit seinen inzwischen mehr als 3.000 Einwohnern ausgelöst. Daraufhin wurde für 310.000 Euro als Interims-Lösung die aus kindgerecht eingerichteten Containern bestehende "Krippen-Insel" beim Feuerwehrhaus geschaffen. Große Teile des hochwertigen Interieurs sollen laut Marc-André Wolfkühler in dem Neubau Verwendung finden. Die weitere Verwendung der Container ist hingegen noch nicht geklärt. Sie werden wahrscheinlich Vereinen im Dorf zur Verfügung gestellt.

Der stellvertretende Bürgermeister hofft unterdessen auf einen zügigen Baufortschritt, denn es gibt noch viel zu tun: Es entsteht ein eingeschossiger Bau mit Ziegeldach und Außenwänden aus zweischaligem Mauerwerk mit rotem Verblendstein sowie einer Fassadenverkleiduung in Holzoptik. In das Gebäude wird moderne, energiesparende Heiztechnik installiert.

Träger der Einrichtung wird - wei beim "Kinderschiff" - das DRK.