Landgericht Stade

Beiträge zum Thema Landgericht Stade

Blaulicht
Der 35-jährige Täter wurde durch die Erste Große Strafkammer verurteilt

Verurteilt
Fünfeinhalb Jahre Haft für Überfall auf Buchholzer Asia-Shop-Besitzer

jab. Stade. Das Urteil im Prozess zum Überfall auf einen Asia-Shop-Besitzer aus Buchholz im Juni 2020 wurde am Dienstag vor dem Landgericht Stade gesprochen: Fünf Jahre und sechs Monate muss der Täter (35) ins Gefängnis. Schuldig gesprochen wurde er wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung. Der Mitangeklagte (46) wurde an einem vorherigen Prozesstag freigesprochen, da er nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Die Kammer geht davon aus, dass der...

  • Stade
  • 19.02.21
Blaulicht

Wegen Raubes und Körperverletzung
Täter nach Überfall auf Buchholzer Asia-Shop verurteilt

jab. Stade. Fünf Jahre und sechs Monate Freiheitsstrafe: So lautet das Urteil im Prozess gegen einen Angeklagten, der vergangenen Sommer den Besitzer eines Asia-Shops in Buchholz überfallen hat. Die 1. Große Strafkammer sprach den 35-Jährigen wegen des besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig. Der Mitangeklagte 46-Jährige wurde im Januar freigesprochen, da er nicht zweifelsfrei als Mittäter identifiziert werden konnte. Mehr zur Urteilsverkündung gibt es...

  • Stade
  • 16.02.21
Blaulicht
Kai Wedler (li.) und sein Anwalt Jürgen Hennemann 
vor dem Prozess am Tostedter Amtsgericht
2 Bilder

Wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamten verurteilt
Berufung! Dachdecker Kai Wedler wehrt sich gegen 18.000-Euro-Geldstrafe

(os). "Damit hätte ich nicht gerechnet", sagte ein Prozessbeobachter am Mittwoch im Amtsgericht Tostedt. Gerade hatte Amtsgerichts-Direktorin Dr. Astrid Hillebrenner nach mehr als siebenstündiger Verhandlung das Urteil gegen Kai Wedler (57) gesprochen: Der Dachdecker aus Buchholz wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro verurteilt. Wedler kündigte an, gegen das Urteil Berufung vor dem Landgericht Stade einzulegen. Hillebrenner sah es als erwiesen an, dass Wedler im Juni 2020 bei einem...

  • Buchholz
  • 12.02.21
Blaulicht
Zahlreiche Kisten mit Leergut stahl der Angeklagte, um sie andernorts gegen das Pfand einzulösen

Pfandbons statt Gehaltsschecks
Angeklagter aus Drochtersen wollte Lebensunterhalt mit Leergut bestreiten

jab. Stade. Autos zu klauen und damit gestohlene Kisten voller Leergut transportieren, um an das Pfand zu kommen, bringt nicht nur wenig Geld ein, sondern führt im Zweifel sogar in den Knast: Das bewies ein 51-jähriger Mann aus Drochtersen. Sein Fall wird derzeit vor dem Landgericht in Stade verhandelt, wo er bereits alle ihm vorgeworfenen Taten gestanden hat. Nachdem der gelernte Koch vergangenes Jahr mal wieder arbeitslos wurde, suchte er sich eine neue Einnahmequelle, um seinen...

  • Stade
  • 05.02.21
Blaulicht
Martin Ney 2013 vor dem Landgericht Stade. 
Das Urteil: lebenslänglich

Kindermörder Martin Ney
"Maskenmann" wurde nach Frankreich ausgeliefert

(tk). Der als "Maskenmann" berüchtigte Kindermörder Martin Ney ist nach Frankreich ausgeliefert worden. In Nantes wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Grund: Der mittlerweile 50 Jahre alte Ney soll 2004 in der Bretagne einen Jungen nachts aus einem Schullandheim entführt und umgebracht haben. Für Taten nach einem exakt gleichen Muster ist er vom Landgericht Stade 2013 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zudem hatte das Gericht die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Das...

  • Stade
  • 26.01.21
Blaulicht
Die Angeklagten wurden über den Seiteneingang des Zeltes in den "Saal" geführt
2 Bilder

Zelt-Premiere mit Startschwierigkeiten
Richter bricht Verhandlung im Zelt am Landgericht Stade ab

jab. Stade. Hier hat nicht einmal warm anziehen etwas genützt: Der erste Verhandlungstag im Zelt des Landgerichts Stade fand ein vorzeitiges Ende. Bereits nach der dritten Verhandlung am Montag war Schluss. Der Grund: zu laut und zu kalt. Die Premiere der Übergangslösung während der Corona-Pandemie im Innenhof des Justizgebäudes war ein regelrechter Reinfall. Geduldig warteten die Prozessbeteiligten vor dem Saal 7, in dem die Verhandlung gegen zwei Männer wegen schweren Raubes und gefährlicher...

  • Stade
  • 15.01.21
Blaulicht
Einer der Täter wird in das Verhandlungszelt geführt

Überfall auf Vietnamesen
Gewaltopfer sagt am Landgericht Stade aus

jab. Stade. Am Stader Landgericht wurde der Prozess gegen zwei Männer (35 und 46) fortgesetzt. Ihnen wird gemeinschaftlicher schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Am zweiten Verhandlungstag sagte nun das Opfer im Verhandlungszelt im Innenhof des Justizgebäudes aus. Die beiden Männer, die sich derzeit vor der 1. Großen Strafkammer verantworten müssen, sollen im Juni des vergangenen Jahres auf den Inhaber eines Asia-Shops in Buchholz mit einer Pistole eingeschlagen und ihn...

  • Stade
  • 12.01.21
Panorama
Hereinspaziert - hier wird heute Recht gesprochen. Nein, so wird das Gerichtszelt im Innenhof des Stader Landgerichts nicht aussehen

Wegen Corona: Sitzungen unter Zirkuskuppel
Recht wird in Stade jetzt im Zelt gesprochen

tk. Stade. Der Spruch, sich warm anziehen zu müssen, könnte in diesem Fall doppelt passen: Ein Angeklagter vor dem Landgericht Stade könnte den, wenn eine harte Strafe droht, auf sich beziehen. Gleichermaßen könnten aber auch alle anderen - von Anwälten bis Richtern - übers warme Anziehen nachdenken. Denn: Ab Anfang Januar wird im Zelt verhandelt. Das wird im Innenhof des Landgerichts aufgebaut. Aus Justizkreisen erreicht die WOCHENBLATT-Redaktion diese Information verbunden mit der Frage: "Was...

  • Stade
  • 24.12.20
Blaulicht

Corona-Hilfen abgezockt
Angeklagte zeigen sich am Stader Landgericht geständig

jab. Stade. Die 6. Große Strafkammer setzte am Mittwoch am Landgericht Stade die Verhandlung wegen Subventionsbetrugs gegen zwei 40- und 51-Jährige fort. Den beiden Angeklagten drohen Haftstrafen von einem Jahr bzw. vier Jahren. Das endgültige Strafmaß legt die Kammer im weiteren Verlauf des Prozesses fest. Zwischen Richter, Staatsanwaltschaft und Verteidigung hat es ein Verständigungsgespräch gegeben, in dem bereits eine Ober- und Untergrenze der Strafe festgelegt wurde. Die beiden Angeklagten...

  • Stade
  • 04.12.20
Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
Stader ergattert 50.000 Euro durch Soforthilfe-Programme

wei. Stade. Der 40-jährige Hauptangeklagte G. und sein 51-jähriger mutmaßlicher Komplize K. standen am Montag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Stade. In Handschellen wurde G. in den Saal geführt. K. ist dagegen auf freiem Fuß und kam verspätet mit der Bahn an. Dem Hauptangeklagten wird vorgeworfen, durch Betrug einen fünfstelligen Betrag aus den Corona-Soforthilfe-Programmen erhalten zu haben. Dazu machte er bewusst falsche Angaben. K. stellte dafür seine Ausweisbilder zur...

  • Stade
  • 27.11.20
Blaulicht
Der Prozess wegen sexuellen Missbrauchs eines zur Tatzeit fünfjährigen Mädchens wurde in Stade fortgesetzt (Symbolfoto)

Heilpraktikerin im Zeugenstand
Prozess wegen sexuellen Missbrauchs gegen Stader fortgesetzt

jab. Stade. Die 3. Große Jugendkammer setzte am Mittwoch den Prozess gegen einen 46-jährigen Stader wegen sexuellen Missbrauchs fort. Der Mann soll von 2010 bis 2012 die Tochter seiner damaligen Freundin, die zu Beginn der Taten fünf Jahre alt war, mehrfach missbraucht haben. Am dritten Verhandlungstag wurden weitere Zeugen verhört, unter anderem die Heilpraktikerin, bei der sich der Angeklagte in Behandlung befindet, sowie die Polizeibeamtin, die das Opfer und die Mutter befragt hatte. Nachdem...

  • Stade
  • 02.10.20
Blaulicht
Der 46-jährige Stader nahm im Beisein seiner Verteidigerin Katrin Bartels das Urteil am Donnerstag entgegen

Urteil am Stader Landgericht gesprochen
Sechs Jahre Haft für Kindesmissbrauch

jab. Stade. Dieses Urteil war eindeutig: Sechs Jahre Freiheitsstrafe erhielt am Donnerstag ein 46-jähriger Stader, der wegen sexuellen Missbrauchs an einem zu Tatzeitbeginn fünfjährigen Mädchen angeklagt war. Die 3. Große Jugendkammer erhöhte damit sogar noch die von der Staatsanwaltschaft und der Vertretung der Nebenklage geforderten fünf Jahre und sechs Monate. Dem Angeklagten wurden sieben Taten des sexuellen Missbrauchs, davon drei des schweren sexuellen Missbrauchs, zur Last gelegt, die im...

  • Stade
  • 02.10.20
Blaulicht
Das 47-jährige Opfer hatte sich noch lebensgefährlich verletzt bis in den Supermarkt geschleppt

Tödliche Messerstecherei in Fredenbecker Flüchtlingsunterkunft
Der Täter muss in die Psychiatrie

tk. Stade. Psychiatrie statt Gefängnis: Der Flüchtling aus dem Sudan (30), der im November 2019 in Fredenbeck einen Mitbewohner (47) in der Unterkunft in einem ehemaligen Hotel mit Messerstichen getötet hatte, ist wegen seiner schweren psychischen Erkrankung nicht schuldfähig. Das hat die Große Strafkammer am Landgericht Stade geurteilt. Der Mann kommt daher in den Maßregelvollzug und nicht in eine Justizvollzugsanstalt. Wie lange er dort bleiben wird, ist völlig offen. Die Unterbringung ist...

  • Stade
  • 27.07.20
Blaulicht
Der Angeklagte neben seinem Verteidiger Rainer Kattau

Gericht weicht von Anklage der Staatsanwaltschaft ab
Mord statt Totschlag

jab. Stade. Dieser unfassbare Gewalt-Ausraster hatte für Schlagzeilen gesorgt und brachte den Täter jetzt vor Gericht. Wegen eines Streits ging der gebürtige Syrer Hussein Ramadan A. am 26. August 2019 zuerst mit einem Molotow-Cocktail und anschließend mit einer Akku-Kettensäge auf einen Bekannten los. Vor dem Stader Landgericht begann jetzt der Prozess gegen den Mann. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautete auf versuchten Totschlag in zwei Fällen. Doch die Strafkammer sprach von versuchtem...

  • Stade
  • 26.02.20
Blaulicht
In Handschellen wurde der Angeklagte von den Beamten in den Gerichtssaal geführt

Stader Gericht verurteilt Angeklagten zu lebenslanger Freiheitsstrafe
Nicht krank, sondern böse

jab. Stade. Dieses Urteil dürfte niemanden überraschen: Der Fredenbecker Asylbewerber aus dem Sudan (24), der im Juni 2019 seinen Landsmann in der gemeinsamen Flüchtlingsunterkunft getötet hatte, wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes aus niederen Beweggründen in Tateinheit mit Nötigung verurteilt. Als "schreckliche Tat" bezeichnete Richter Marc-Sebastian Hase den Mord bei seiner Urteilsverkündung. Denn der Täter habe sich lediglich durch die gute Stimmung, die Gespräche und...

  • Stade
  • 11.02.20
Blaulicht

Plädoyers zum Mord in Fredenbeck gesprochen
Lebenslange Haft für Angeklagten gefordert

jab. Stade. Dieses Plädoyer war keine Überraschung: Im Prozess vor dem Landgericht in Stade forderte die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Sudanesen, der seinen Mitbewohner in der Fredenbecker Flüchtlingsunterkunft umgebracht hatte. Bereits während der Zeugenvernahme bestätigten mehrere Bewohner der Unterkunft den Tathergang. Einige von ihnen waren dem Opfer zwar zu Hilfe geeilt, konnten die Tötung letztendlich aber nicht verhindern. Der Täter fügte dem Opfer zahlreiche...

  • Stade
  • 07.02.20
Panorama
Bislang werden am Stader Gericht zwar regelmäßig Eingangskontrollen durchgeführt, aber noch nicht täglich. Das soll sich ändern
4 Bilder

Sicherheit an Gerichten soll durch tägliche Eingangskontrollen erhöht werden
Kontrollen wie am Flughafen

lt. Stade. Tätliche Angriffe mit Waffen auf Richter oder Bedienstete gab es zwar bisher weder am Landgericht in Stade noch an den insgesamt acht nachgeordneten Amtsgerichten im Bezirk, zu dem u.a. Buxtehude und Tostedt gehören, dennoch soll es präventiv bald an allen niedersächsischen Gerichten tägliche Eingangskontrollen - ähnlich wie am Flughafen - geben. Das hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, nachdem der Richterbund dies schon seit Jahren fordert. Manuel Haase, Geschäftsleiter am...

  • Stade
  • 04.02.20
Blaulicht

Urteil verkündet
Mann aus Großenwörden wird zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt

jab. Stade. Die 13. Große Strafkammer sprach heute das Urteil im Prozess um den 54-Jährigen aus Großenwörden, der seine schwerkranke Frau im Januar 2019 umgebracht und anschließend im Gewächshaus verscharrt hatte. Obwohl die Verteidigung des Angeklagten und schließlich auch die Staatsanwaltschaft auf Tötung auf Verlangen plädierten, wurde der Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen heimtückischen Mordes verurteilt. Mehr zur Urteilsbegründung gibt es am Samstag im WOCHENBLATT bzw. ab...

  • Stade
  • 22.01.20
Politik
Landgericht-Vizepräsidentin Ingrid Stelling (3. v.re.) empfing eine Abordnung der CDU-Landtagsfraktion sowie Stades Bürgermeister Sönke Hartlef (re.) Foto: lt

Mehr Platz für die Richter
CDU-Abordnung aus dem Landtag besucht das Landgericht in Stade

lt. Stade. Das Stader Landgericht braucht dringend neue Räume, insbesondere zur Ausbildung von Richtern, Justizfachwirten und Rechtspflegern in Hinblick auf bevorstehende Altersabgänge - das wurde deutlich beim Besuch des Arbeitskreises für Recht und Verfassung und Justizvollzug und Straffälligenhilfe der CDU-Landtagsfraktion. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Kai Seefried traf sich die Delegation um Sprecher Christian Calderone mit Landgerichts-Vizepräsidentin Ingrid Stelling,...

  • Stade
  • 10.01.20
Blaulicht
Niemand hat die Frau vermisst, die im Gewächshaus begraben lag

Prozess vor dem Landgericht Stade hat begonnen
Ehefrau getötet und im Garten verscharrt

tk. Stade. Im Januar 2019 soll der Angeklagte (54) seine Ehefrau (65) in Großenwörden getötet und ihre Leiche in einem Gewächshaus verscharrt haben. Im Juli erschien er bei der Polizei und gestand die Tat (das WOCHENBLATT berichtete). Jetzt hat vor dem Landgericht Stade der Prozess gegen den Mann begonnen, der nach eigenen Angaben bei der Fremdenlegion war. Angeklagt ist er wegen Mordes aus Heimtücke. Die Tat hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil die Tote monatelang unentdeckt in dem...

  • Stade
  • 10.01.20
Blaulicht
Der wegen Mordes Angeklagte Abdullah A. (re.) wird von Rechtsanwalt Rainer Kattau verteidigt
2 Bilder

Flüchtling soll Mitbewohner ermordet haben
Anklage wegen Grausamkeit

jab. Stade. Vor dem Landgericht Stade hat am Freitag der Prozess gegen einen sudanesischen Flüchtling aus Fredenbeck begonnen. Dem Angeklagten Abdullah A. (24) wird vorgeworfen, seinen damals ebenfalls in der Unterkunft in einem ehemaligen Hotel untergebrachten Mitbewohner brutal getötet zu haben. Die Anklage: Mord. Als "gefühllos und unbarmherzig" bezeichnete die Staatsanwältin die Tat. A., der während der Verlesung der Anklage in Handschellen blieb, saß teilnahmslos im Gerichtssaal. Der...

  • Stade
  • 11.12.19
Blaulicht

Prozess hat begonnen
Anklage gegen Flüchtling aus Fredenbeck wurde verlesen

jab. Stade. Vor dem Landgericht Stade hat am Freitag der Prozess gegen einen sudanesischen Flüchtling aus Fredenbeck begonnen. Abdullah A. wird vorgeworfen, einen Landsmann, der ebenfalls in der Asylunterkunft in Fredenbeck untergebracht war, am 15. Juni getötet zu haben. In der Anklage ist von Heimtücke und Grausamkeit die Rede. Mehr zum Verhandlungsauftakt gibt es in der kommenden Printausgabe am Mittwoch und online bereits am Dienstagabend.

  • Stade
  • 06.12.19
Blaulicht
Heike T. steht wegen versuchten Mordes vor Gericht Foto: sc

Prozessauftakt im Landgericht Stade / Ehefrau wegen versuchten Mordes angeklagt
Messerattacke auf Ehemann

sc. Stade. Die 13. Große Strafkammer des Landgerichts Stade befasst sich seit Montag unter dem Vorsitz von Richter Marc-Sebastian Hase mit dem Fall von Heike T. (55). Die Staderin soll in alkoholisiertem Zustand ihren Ehemann mit einem Messer angegriffen und versucht haben, ihn umzubringen. Der Mann überlebte den Angriff mit einer Verletzung am Hals. Er tritt als Nebenkläger im Prozess auf. Die Verhandlung begann mit der Verlesung der Anklage: Im Februar soll die Angeklagte an einem...

  • Stade
  • 22.07.19
Blaulicht
So bald kommt Dzmitryi K. nicht mehr aus dem Gefängnis frei Foto: jd/Archiv

Urteil gesprochen: Höchststrafe für Dzmitryi K. wegen Mordes aus Habgier
Lebenslang für Weißrussen

jab. Stade. Lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes aus Habgier für Dzmitryi K. (32). So lautet das Urteil im Mordprozess zum Verbrechen an Gerd Hennig (†50). Der in der Region rund um Oldendorf als "Zaunkönig" bekannte Zaunbau-Unternehmer war 2010 infolge schwerer Gewalteinwirkung bei einem Raubüberfall ums Leben gekommen. Nun verkündete die Große Strafkammer am Landgericht in Stade am Dienstag das Urteil. Der Angeklagte nahm die Urteilsverkündung beinahe regungslos entgegen. Der Vorsitzende...

  • Stade
  • 19.07.19
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