Kommunen wollen Mobilität optimieren
Bessere Verkehrsverbindung ist Ziel

Bürgermeister und Planer stehen für die gemeinsame Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs: Christoph Marquardt (2. v. li.) vom Büro "Mobile Zeiten" sowie (v. li.) Wolfgang Krause (Salzhausen), André Wiese (Winsen), Andreas Schmidt (vertrat Seevetals Bürger-meisterin  Martina Oertzen), Rolf Roth (Elbmarsch) und Robert Isernhagen (Stelle)
  • Bürgermeister und Planer stehen für die gemeinsame Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs: Christoph Marquardt (2. v. li.) vom Büro "Mobile Zeiten" sowie (v. li.) Wolfgang Krause (Salzhausen), André Wiese (Winsen), Andreas Schmidt (vertrat Seevetals Bürger-meisterin Martina Oertzen), Rolf Roth (Elbmarsch) und Robert Isernhagen (Stelle)
  • Foto: Stadt Winsen
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen. Die Stadt Winsen, die Gemeinden Stelle und Seevetal sowie die Samtgemeinden Elbmarsch und Salzhausen wollen in den nächsten Monaten vom Büro "Mobile Zeiten" mit Sitz in Oldenburg untersuchen lassen, wie die Verkehrsanbindung untereinander verbessert werden kann. Gemeinsam haben die Kommunen einen Antrag auf Förderung aus Mitteln des Programms „Verbesserung der Stadt-/Umland-Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr“ gestellt. Da die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns vorliegt, starten jetzt die notwendigen Planungen.
In der Initiative zusammengeschlossen haben sich die Bürgermeister André Wiese (Winsen), Rolf Roth (Elbmarsch), Robert Isernhagen (Stelle), Martina Oertzen (Seevetal) und Wolfgang Krause (Salzhausen).
Das Land Niedersachsen unterstützt aus Geldern des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) die Planung, Einrichtung und den Betrieb flexibler Verkehrsformen wie Anruf-Linien-Taxen, Anruf-Sammel-Taxen und Anruf-Sammel-Mobile. Durch sie soll die Erreichbarkeit von Knotenpunkten verbessert und - vor allem in besonders dünn besiedelten Regionen - der Linienverkehr bei schwacher Nachfrage sinnvoll erweitert werden.
Für die beteiligten Kommunen bietet die Teilnahme am Projekt die Chance auf eine optimierte Verkehrsverknüpfung. So könnte ein besseres Angebot in nachfrageschwächeren Randzeiten, in denen kein Bus mehr verkehrt, geschaffen oder die Verbindung zwischen den Kommunen mit neuen Haltepunkten und erweiterten Fahrtmöglichkeiten attraktiver gemacht werden.
„Wir stellen fest, dass die Wünsche und Bedarfe der Fahrgäste nicht an den Gemeinde- und Stadtgrenzen enden, sondern darüber hinausgehen. Es macht wenig Sinn, dabei auf Insellösungen einzelner Akteure zu setzen, vielmehr bedarf es einer gemeinschaftlichen Lösung", sind sich die Verwaltungschefs einig. "Deshalb wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie ein verständliches System aufgebaut werden kann, um die flexiblen Verkehrsformen insbesondere in den Morgen- und Abendstunden oder an Wochenenden nutzbar zu machen.“
Nach der konzeptionellen Untersuchung und Vorplanung ist im weiteren Verlauf dieses Jahres ein konkretisierender Antrag erforderlich, um dann bis Mitte 2022 testweise die zusätzlichen Angebote einzuführen. Anschließend soll untersucht werden, wie sie von den Nutzern angenommen werden und ob eine Verstetigung der Angebote möglich wäre.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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