Graffiti statt Malblock in Winsener Realschule

Die Schüler freuen sich über das bunte und gelungene Ergebnis ihres Workshops   Foto: Neises
  • Die Schüler freuen sich über das bunte und gelungene Ergebnis ihres Workshops Foto: Neises
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Schüler machen die Eckermann-Realschule ein bisschen bunter / Stadt unterstützte Workshop

thl. Winsen. Ganz legal Graffiti sprühen, das machten kürzlich Schüler des zehnten Jahrgangs der Johann-Peter-Eckermann-Realschule. Graffitikünstler Björn Holzweg vermittelte den interessierten Teilnehmern dabei zahlreiche Tipps, Tricks und Techniken der Sprühkunst. Wo sonst die schuleigene Mofa-AG tüftelt und werkelt, entstand nun Kunst.
Das Projekt, das die Stadt im Rahmen ihres Projektes "Sauberhaftes Winsen" gemeinsam mit der Kreis- und Stadtjugendpflege organisierte, kam bei den Jugendlichen gut an. Der 15-jährige Yasin aus der 10c meldete sich beispielsweise zu dem Workshop an, weil er nicht nur Interesse an dem Sprayen hat, sondern auch selbst im letzten Jahr an der Mofa-AG teilgenommen hatte und nun die Gunst der Stunde nutzen wollte, sich auf dem Container künstlerisch zu verewigen. Auch die ebenfalls 15-jährige Yen-Nhi aus der 10b war begeistert: "Seit der fünften Klasse zeichne ich viel und intensiv, aber bisher immer nur auf Papier. Jetzt konnte ich es endlich einmal ausprobieren, auf einer großen Fläche zu arbeiten."
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Richtig professionell wirken die gesprühten Bilder der jungen Künstler. Schulleiter Andreas Neises, der den Workshop begleitete, ist überzeugt, dass so die Kreativität, das Selbstbewusstsein und die Teamfähigkeit von Jugendlichen gefördert werden. "Denn jugendliche Sprayer erhalten durch das Sprühen Anerkennung und sammeln Erfahrungen in einem ihnen bisher unbekannten Gebiet", so Neises. "Und um ein zusammenhängendes Ergebnis zu erzielen, ist es ebenso notwendig, dass die Teilnehmer miteinander kommunizieren und voneinander lernen."
Nicht zuletzt hatte das Projekt aber auch eine präventive Intention. "Viele Jugendliche möchten das Graffitisprühen ausprobieren, was die Gefahr von Straftaten mit sich bringt. Deswegen haben wir als Stadt nach Alternativen gesucht", so Sonja Arvidson und Johann Reinhardt von der Stadt Winsen, die die Idee dieses Workshops mitentwickelt hatten. Auch Bürgermeister André Wiese begrüßte die Aktion: "Leider gibt es viele, die sich ohne nachzudenken mit Farbschmierereien auf öffentlichen Flächen verewigen wollen. Es zeigt sich aber, dass bewusst gestaltete Flächen viel seltener übersprüht oder verunstaltet werden. Wir als Stadt wollen uns des Themas verstärkt annehmen und mit präventiven Maßnahmen an einem saubereren Stadtbild arbeiten."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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