"Flächennutzungsplan fortschreiben"

Nino Ruschmeyer

Gruppe FDP/Sarikaya will dafür 30.000 Euro in den Haushalt der Stadt Winsen einstellen lassen

thl. Winsen. "Die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes in Winsen ist überfällig. Sie ist eigentlich von allen Parteien grundsätzlich gewollt, wird aber seit Jahren immer wieder 'verschleppt'." Das sagt Ratsherr Nino Ruschmeyer, Sprecher der Gruppe FDP/Sarikaya im Winsener Stadtrat. Die Gruppe hat jetzt einen Antrag in den Rat eingebracht, damit für Vorarbeiten zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans durch ein externes Planungsbüro 30.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.
Der Flächennutzungsplan sei das Medium, in dem sich die Gemeinde weiterführende Gedanken darüber mache, wie sie sich städtebaulich entwickeln könnw und wolle. "Dies setzt voraus, dass der Rat sich intensiv mit der gesamten Entwicklung der Stadt und der Ortsteile auseinandersetzt", so Ruschmeyer. "Dies hat in Winsen zuletzt um die Jahrtausendwende stattgefunden." In der Tat fand die letzte große Fortschreibung des Flächennutzungsplanes im Jahre 2002 (!) ihren Abschluss, nachdem der damalige Rat sich mehrere Jahre mit der städtebaulichen Entwicklung befasst hatte. Ruschmeyer: "Als die Arbeiten haben, hatte Winsen gerade die Einwohnerzahl von 30.000 überschritten. Seitdem sind rund 5.000 Neubürger hinzugekommen. Die damals angelegten Gewerbegebiete sind weitgehend abverkauft, so dass es höchste Zeit ist, eine weitere Fortschreibung anzugehen." Allerdings dürfe dabei nicht wie zuletzt durch Klientelpolitik ein Ungleichgewicht im Rahmen neuer Baugebiete zwischen dem nördlichen und dem südlichen Bereich der Stadt entstanden, so Ruschmeyer abschließend.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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