Planungen für Hotel in Winsen gehen weiter

Die Green Eagles Golf Courses sind ein attraktiver Platz für die Spieler, die teilweise von weither anreisen, um in Winsen zu golfen. Deswegen soll auf der Anlage ein Hotel errichtet werden Foto: Green Eagle Golf Courses
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Fachausschuss gibt grundsätzliches grünes Licht für den Bau eines Hotels auf dem Golfplatz Green Eagle

thl. Winsen. Der Planungsausschuss der Stadt hat für den Vorhaben- und Erschließungsplan "Luhdorf Nummer Sieben Golfplatz" einen Aufstellungsbeschluss für die zweite Änderung gemäß des Geltungsbereiches empfohlen und dem Verwaltungsausschuss zur endgültigen Entscheidung übertragen. Damit haben die Politiker den Weg geebnet für die weiteren Planungen zum Bau einer Hotelanlage auf dem Green Eagle-Gelände.
Wie das WOCHENBLATT berichtet, wollen die Eigentümer, Michael Blesch und Ralf Lühmann, die Golf Courses durch Erweiterungen noch attraktiver gestalten. Das bestehende Clubhaus soll das zentrale Gebäude bleiben, vergrößert und im Westen und Osten durch weitere Hauptgebäude als Hotel ergänzt werden, die wiederum durch Wintergärten oder Zwischengebäuden, verbunden werden sollen.
Zusätzlich zum Hotelbau ist beabsichtigt, in einem abgetrennten Bauleitplanverfahren den vor über 20 Jahren gebauten Süd-Course zu renovieren und der extrem hohen Qualität des Porsche Nord-Course anzugleichen. Die vorhandene Driving-Range soll in diesem Zusammenhang vom Süden in den Norden verlegt werden. Nach der Renovierung des bestehenden 18-Loch-Süd-Course möchten die Betreiber die Anlage um weitere neun Golfbahnen erweitern.
Im Planungsausschuss stellten Blesch und sein Architekt die Pläne vor. "Der Golfsport soll bei Green Eagle Volkssport bleiben. Das Hotel soll für jedermann geöffnet sein. Es soll 80 Zimmer bekommen", unterstrich Blesch die Pläne.
Bei den Politikern gingen die Meinungen auseinander. Während Jan Jürgens (CDU) die Pläne "richtig und mutig" fand und Roderik Pfreundschuh (AfD), der nach eigenen Angaben mittlerweile "zum Golfen genötigt wird", die gesamte Anlage als einen "echten Wirtschaftsfaktor" bezeichnete, konnte sich Dr. Erhard Schäfer (Gruppe Grüne/Linke) mit den Plänen gar nicht anfreunden. "Der Plan enthält eine Nutzung, die mit Golf überhaupt nichts zu tun hat. Dafür muss der gesamte Flächennutzungsplan geändert werden", kritisierte er und fügte hinzu: "Der wirtschaftliche Nutzen für die Stadt ist gleich null." Anders sah es die SPD. Ratsfrau Brigitte Netz wies darauf hin, dass "in Winsen Hotels benötigt werden". Der Golfplatz habe eine Entwicklung, vor der man die Augen nicht verschließen könne.
Im nächsten Schritt wollen Blesch und seine Mitstreiter jetzt die Pläne konkretisieren und den Politikern wieder vorstellen.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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