Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Jetzt nimmt Stade-Riensförde Fahrt auf!

Bewohner des Neubaugebietes Riensförde mit Kai Holm (2. v. li.) an der Harsefelder Straße (Foto: tp)

WOCHENBLATT hilft: Mehr Licht, Tempo-30-Schilder, Gehwegreinigung und ein Spielplatz im Neubaugebiet

tp. Stade. Eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen machten die Bürger im Neubaugebiet Riensförde in Stade beim Ortstermin mit dem WOCHENBLATT und dem SPD-Fraktionssprecher im Stader Rat und Kreistagsabgeordneten Kai Holm. Die Wünsche reichten von der Optimierung der Geh- und Radwegbeleuchtung an der Harsefelder Straße (L124), dem Haupt-Einfallsweg in das 2.000-Einwohner-Quartier, bis zur Geschwindigkeitsdrosselung auf dieser Strecke von 70 auf 50 Stundenkilometer.

Kai Holm versprach im Rahmen der Aktion "Das WOCHENBLATT mischt sich ein", sich um die Angelegenheiten zu kümmern und liefert schon nach einer Woche erste Ergebnisse: Die bestehende, schwache Straßenbeleuchtung an der Harsefelder Straße von der B73 bis zum Fredenbecker Weg soll im ersten Quartal 2017 durch moderne LED-Lampen ausgetauscht werden. Zudem sollen zwei bis drei zusätzliche Straßenlaternen in Richtung Lütter Weg aufgestellt werden.

Auch sollen demnächst die in dem Wohngebiet fehlenden Tempo-30-Schilder und Sackgassenschilder aufgestellt werden.

Hinsichtlich einer möglichen Tempo-50-Zone an der L124 gibt es noch Beratungsbedarf. Das geltende Höchsttempo 70 sei ursprünglich in Abstimmung mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Verkehrsbehörde und der Polizei festgelegt worden, so Holm. Er sieht in Zusammenhang mit der weiteren Wohnbauentwicklung in dem wachsenden Stadtteil durchaus Chancen auf eine Geschwindigkeitsdrosselung.

Zwischenzeitlich habe die Stadt die Reinigung des mit rutschigem Herbstlaub verschmutzen Rad- und Gehweges an der L124 veranlasst. "Die Reinigung wird künftig regelmäßig erfolgen", so Holm.

Der versprochene Spielplatz am Helmster Stieg werde im Frühjahr 2017 errichtet.

Anwohner beklagten die Dunkelheit an den Bushaltestellen „In der Senke" beiderseits der L124. Das Verkehrsunternehmen KVG sieht die Zuständigkeit beim Land Niedersachsen als Baulastträger. Die Aussicht auf Investition in eine bessere Beleuchtung stehe allerdings schlecht, derzeit würden die Haltestellen mit weniger als zehn Fahrgästen pro Tag "nur sehr schwach frequentiert".