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Schulpark ist fast fertig

Ortsbürgermeister Sönke Hartlef am Fleet. Sitz-Terrassen und ein hölzerner Steg laden zum verweilen ein

Attraktivitätssteigerung für die Ortsmitte in Bützfleth / Kreiselbau im kommenden Jahr

tp. Bützfleth. Endlich werden Ergebnisse der siebenjährigen, noch bis 2016 dauernden Ortskernsanierung in Stade-Bützfleth sichtbar: "Der Schulpark ist fast fertig", gibt Ortsbürgermeister Sönke Hartlef (CDU) mit Erleichterung bekannt. Zwischen Schule und Kirche ist ein schmuckes Freizeitgelände entstanden.

Wie berichtet, drängte der Bützflether Ortsrat mehrfach auf schnellere Realisierung der Sanierungsprojekte, die wegen starker Belastung der Planungsabteilung der Stadt Stade schleppend verlief. Die Zeit war knapp, da die öffentlichen Mittel aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" von 5,3 Millionen Euro wegen bestimmter Fördermodalitäten rechtzeitig ausgeschöpft werden mussten. Das hat am Ende doch noch geklappt.

Der Schulpark ist zum neuen innerörtlichen Anziehungspunkt geworden. Die beiden Brücken über dem Fleet wurden erneuert, Wegeverbindungen geschaffen. Am Ufer des idyllischen Kanals laden eine grasbewachsene Steinterrasse und ein Holzsteg zum Verweilen unter freiem Himmel ein. Einige Restarbeiten stehen noch an: Ziel des Ortsrates ist es laut Sönke Hartlef, den neuen Weg von der Brücke bis zum Pfarrhaus zu verlängern. Die Investition aus Mitteln des Förderfonds soll an anderer Stelle eingespart werden. In Kürze werden Parkbänke aufgestellt und der modernisierte Ortsplan ausgehängt.

Auch die Fläche vor der Schule wurde komplett umgestaltet. Es gibt neue Lehrer-Parkplätze sowie Kurzzeit-Haltemöglichkeiten (Kiss & Ride) für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen.

Die Ortschaft Bützfleth steht mit dem letzten großen Förderprojekt in den Startlöchern: dem Umbau des Obstmarschenweges. Der Fahrstreifen der Durchgangsstraße wird zu Gunsten beidseitiger Rad- und Fußwege und Pkw-Stellplätze für Kunden der Geschäfte im Zentrum von 8 auf 6,50 Meter verengt. Für besseren Verkehrsfluss werden Kreuzungen zu Kreiseln umgestaltet.

Vorbereitende unterirdische Arbeiten an Versorgungsleitungen haben bereits begonnen. Angepeilter Start für die oberirdischen Arbeiten ist der kommende März.

Für den Neubau des Obstmarschenweges müssen zwei ältere Wohnhäuser abgerissen werden.