Winsen / Stadtgebiet
Feuerwehren mussten zu 38 Einsätzen ausrücken / Blitzeinschlag
- Die Feuerwehr Winsen pumpte die vollgelaufene Tiefgarage aus
- Foto: mt
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Gegen 16.30 Uhr zog am Samstag, 27, Juni, ein heftiges Gewitter mit Unwetterpotenzial über das Winsener Stadtgebiet. Betroffen waren das Kernstadtgebiet und die Orte Pattensen, Scharmbeck, Stöckte, sowie Borstel.
Um 16.36 Uhr wurde die Feuerwehr Winsen zu einem Blitzeinschlag in ein Gebäude in der Luhdorfer Straße alarmiert. Noch als die Feuerwehr sich auf der Anfahrt befand, häuften sich die Meldungen über Straßenüberflutungen und vollgelaufene Keller, sowie droht Wasser in Gebäude zu laufen.
Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Borstel, Tönnhausen und Laßrönne alarmiert, um in Winsen Hilfe zu leisten. Während in der Luhdorfer Straße schnell Entwarnung bei dem Blitzeinschlag gegeben werden konnte, mussten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Winsen im Kernstadtgebiet überflutete Straßen, Keller und eine vollgelaufene Tiefgarage auspumpen und einen umgestürzten Baum beseitigen.
In den Ortsteilen Pattensen, Scharmbeck und Stöckte sorgten ebenfalls umgefallene Bäume oder Äste, die herabzustürzen drohten, für Einsätze der örtlichen Feuerwehren. Hier wurde in den Ortsteilen auch die Drehleiter der Winsener Wehr eingesetzt.
Die Borsteler Wehr musste im eigenen Ort zu vollgelaufenen Kellern ausrücken. Noch während die Scharmbecker Feuerwehr mit dem Beseitigen von Bäumen beschäftigt war, mussten weitere Einsatzkräfte der Wehr den Rettungsdienst bei einer Tragehilfe im Ort unterstützen.
In Roydorf rückte die Ortsfeuerwehr ins Gewerbegebiet aus, dort drohte bei einem Betrieb das Wasser ins Gebäude zu laufen. Zusätzlich musste die Wehr Roydorf im Ort vollgelaufene Keller auspumpen.
Koordiniert wurde die hohe Zahl an Einsätzen, die von der Rettungsleitstelle an die Einsatzleitung in Winsen übermittelt worden sind, vom Einsatzleitwagen der Winsener Wehr. Von dort aus wurden die Einsätze an die Feuerwehren übermittelt. Auch als sich das Unwetter bereits abgezogen war, liefen immer wieder neue Einsätze auf. Nach gut zwei Stunden beruhigte sich die Lage und nach drei Stunden wurde die Einsatzleitung am Feuerwehrhaus in Winsen aufgelöst. Die letzten Feuerwehren rückten gegen 21.30 Uhr wieder ein.
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