Darmkrebs - Erkrankung vorbeugen
Der März ist Darmkrebsmonat
- Dr. Michael Scheruhn
- Foto: Krankenhaus Buchholz
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Darmkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Etwa 55.000 Menschen erkranken jährlich daran. Auch junge Menschen sind immer häufiger davon betroffen. Ein prominentes Beispiel: James van der Beek. Der US-Serienstar und sechsfache Familienvater, der in den 1990er-Jahren durch die Serie „Dawson's Creek“ bekannt wurde, ist kürzlich mit gerade mal 48 Jahren an Darmkrebs gestorben – nachzweijährigem Kampf gegen die Krankheit.
„Jeder kann an Darmkrebs erkranken, deswegen ist es wichtig, dass Vorsorgeprogramme rechtzeitig wahrgenommen werden und auch junge Menschen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt ärztlich abklären lassen“, so Dr. Michael Scheruhn, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Anlässlich des Darmkrebsmonats März laden Dr. Scheruhn, Dr. Kempelmann und Dr. Ayoub vom Darmkrebszentrum Buchholz am Donnerstag, den 12. März, um 18 Uhr, zum GesundheitsGespräch mit dem Titel „Darmkrebs: Früh erkennen, erfolgreich behandeln – was Sie unbedingt wissen müssen“ ins Krankenhaus Buchholz ein. Dr. Henning Kempelmann, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie informiert über die Vorsorge. Über Möglichkeiten der peri- und postoperativen adjuvanten Chemotherapie berichtet Dr. Murwan Ayoub, Oberarzt Internistische Onkologie. Im Anschluss an den Fachvortrag stehen die Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Alternative Früherkennungsmethode
Eine alternative Früherkennungsuntersuchung ist die jährliche Stuhlprobe ab dem 50. Lebensjahr. „Die Mehrzahl der Erkrankungen kann durch Vorsorge vermieden werden. Je früher Veränderungen erkannt werden, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. Wir empfehlen, die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen, auch wenn keine Beschwerden bestehen“, betont Dr. Scheruhn. Neben der Früherkennung könne ein gesunder Lebensstil mit ausreichend körperlicher Aktivität, eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung, der Verzicht auf Tabak und Alkohol das Risiko mindern, an Darmkrebs zu erkranken. Ausgezeichnete medizinische Versorgungsmöglichkeit Betroffene, bei denen Darmkrebs diagnostiziert wurde, profitieren von einer ausgezeichneten medizinischen Versorgung im Landkreis Harburg. Mit den Krankenhäusern Buchholz und Winsen gibt es zwei von einem unabhängigen Institut zertifizierte Darmkrebszentren. Im Krankenhaus Buchholz werden im Darmkrebszentrum ungefähr 170 Mal jährlich Dickdarmoperationen durchgeführt. Von der Diagnostik mit minimalinvasiven Verfahren über bestmögliche Therapieangebote psychosozialer Betreuung bis hin zur Nachbetreuung wird in interdisziplinären Teams aus Chirurgen, Internisten, Strahlentherapeuten, Onkologen und Pathologen für jede Patientin und jeden Patienten eine individuelle Therapie entwickelt – immer unter Berücksichtigung neuester Forschungserkenntnisse.
GesundheitsGespräch im Krankenhaus
Auf einen Blick: GesundheitsGespräch „Darmkrebs: Früh erkennen, erfolgreich behandeln – was Sie unbedingt wissen müssen“ mit Dr. Michael Scheruhn, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Henning Kempelmann, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Dr. Murwan Ayoub, Oberarzt Internistische Onkologie12. März, 18 Uhr Krankenhaus Buchholz, Cafeteria. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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