Nachhaltigkeitsserie im WOCHENBLATT
Blumen fair gehandelt - Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Floristik-Bereich

Umweltfreundlich und natürlich: Blumen aus dem eigenen Garten
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Erfolgt der Anbau z. B. in den Niederlanden in Gewächshäusern, haben diese einen enormen Energiebedarf für die Beleuchtung und Heizung. Auch die Verpackung ist oft sehr aufwendig. Hinzu kommen die langen Transportwege. "Kurzum, die Ökobilanz ist oft sehr schlecht", so Ann Kristin Schulz. Doch gebe es Möglichkeiten, als Verbraucher im Bereich Floristik nachhaltiger zu handeln. Ihre Tipps:
Regional und saisonal kaufen, z.B. auf dem Wochenmarkt an Blumenständen, die saisonale Blumen von betriebseigenen Anbauflächen anbieten. Auch einige Geschäfte bieten Blumen aus der Region an.
Nachhaltige und Fair-Trade-Blumen bevorzugen. In einigen Geschäften gibt es fair produzierte Blumen, die jedoch nicht automatisch auch ökologisch produziert sind. Nachhaltigkeits-Siegel sind im Floristik Bereich noch nicht weit verbreitet. Allerdings gibt es das "Fair Flower Fair Plant"-Siegel, das gute umweltfreundliche und soziale Standards absichert. Das "Fair Trade"-Siegel überprüft hingegen nur die sozialen Standards.
Beim Kauf der Blumen sollte unbedingt auf Plastikfolie als Verpackung verzichtet werden.
Blumen aus dem eigenen Garten nehmen. Die sehen oft viel natürlicher aus, da sie auch der Jahreszeit entsprechen. Wer im Sommer Blumen trocknet, kann sie im Herbst und Winter für Trockenblumengestecke verwenden. Das sind die umweltfreundlichsten Varianten.
Statt Blumen eine Patenschaft für eine Blühwiese oder eine Baumpflanzung verschenken. Dazu gibt es u.a. in unserer Region das innovative Start-up "Treesforbees" (https://treesforbees.de/aktuelles/)
• Weitere Infos zum Thema Nachhaltigkeit unter https://buxtehude-im-wandel.de.

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Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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