Ich saß mit meiner Mutter (86) - der besten von allen - beim Sonntagnachmittagskaffee. Vorsichtig tastete ich mich an das heikle Thema: "Was wünscht Du Dir eigentlich zu Weihnachten?" Natürlich kam die erwartete Antwort: "Ach, ich brauch' doch nichts. Ich freu' mich, wenn wir zusammen sind." Nicht so leicht, ihr etwas zu entlocken. Sie fuhr fort: "Ich bin froh, dass wir Frieden haben. Die ganze Unruhe in der Welt. Ich bin aus Ostpreußen geflüchtet. Meine Eltern und sechs Geschwister sind alle gesund in den Westen gelangt. Ich genieße die Zeit, freue mich an der heimeligen Atmosphäre zu Hause."
Ich denke, wir sollten genauso zufrieden sein und den übertriebenen Konsum überdenken. Das familäre Beisammensein ist ein hohes Gut, das ich seit jeher genieße. Meine Eltern haben mir dieses vermittelt. Eine kleine Überraschung gibt es selbstverständlich doch...
Ich wünsche allen Lesern eine friedvolle Weihnachtszeit.
Axel-Holger Haase

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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