Nach dem Wildpark-Besuch ging es zu Fuß nach Hause
An der Haltestelle sitzengelassen

Von der Landesstraße 216 aus ist die Bushaltestelle (links neben dem grünen "Wildpark"-Schild) nicht gut zu sehen Foto: as
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  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Nindorf. Diesen Tag hatte sich Günter Einer aus Hanstedt anders vorgestellt: Nach einem Ausflug in den Wildpark Lüneburger Heide wollte er gemeinsam mit seinen Bekannten mit dem Bus zurück nach Hanstedt fahren. Überpünktlich waren sie an der Bushaltestelle "Nindorf WL,Wildpark Lün. Heide". Auf der Bank vor dem Haltestellenschild warteten sie auf den Bus. Doch zu ihrer großen Überraschung hielt der Bus nicht an, sondern fuhr einfach an der Haltestelle vorbei. Für Günter Einer bedeutete das: Fünf Kilometer Fußmarsch nach Hause - oder zwei Stunden warten.

"Wir haben die Arme gehoben und auf uns aufmerksam gemacht, doch der Busfahrer ist einfach weitergefahren", ärgert sich Günter Einer. Zudem sei eine Freundin kurz zuvor ebenfalls an dieser Haltestelle nicht mitgenommen worden. "Alle reden von dem 9-Euro-Ticket und dass man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren soll - und gleichzeitig werden die Fahrgäste ignoriert."

"Dass der Bus Fahrgäste nicht mitnehmen soll, haben wir zum ersten Mal gehört", sagt Katrin Patscheck, Assistentin der Geschäftsführung des Wildparks Lüneburger Heide. Bis auf diesen Fall seien keine Beschwerden der Besucher beim Wildpark aufgelaufen.

Laut Oliver Blau, Pressesprecher der KVG, hat man sich bereits mit Günter Einar in Verbindung gesetzt. Er räumt ein: "Die geschilderte Haltestelle liegt etwas ungünstig, man muss zur Bedienung kurz die Hauptstraße verlassen." Das Problem: Die Bushaltestelle befindet sich nicht direkt an der Straße "Wildpark" (L216), sondern auf dem Parkplatz des Wildparks. Die betreffenden Busfahrer hätten bei Befragung ausgesagt, dass sie die Personen nicht als wartende Fahrgäste angesehen und daher die Haltestelle nicht angefahren hätten. "Dies ist natürlich sehr ärgerlich, und wir haben den Vorfall zum Anlass genommen, um die Fahrer besonders zu sensibilisieren, die Haltestelle in jedem Fall anzufahren", betont Oliver Blau.

Redakteur:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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