"Ein wichtiges Sprachrohr"

Freuen sich über das Jubiläum (v. li.): Ulf Alsguth (Stellvertretender Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats), Monika von der Heide (Leiterin der Abteilung Soziale Leistungen), Elisabeth Schmidt (Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats), Ilka Dirnberger (Vorsitzende des Landesseniorenrates Niedersachsen), Landrat Rainer Rempe und Schriftführer Horst Lefers
  • Freuen sich über das Jubiläum (v. li.): Ulf Alsguth (Stellvertretender Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats), Monika von der Heide (Leiterin der Abteilung Soziale Leistungen), Elisabeth Schmidt (Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats), Ilka Dirnberger (Vorsitzende des Landesseniorenrates Niedersachsen), Landrat Rainer Rempe und Schriftführer Horst Lefers
  • Foto: Landkreis Harburg
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Kreisseniorenbeirat feiert 25-jähriges Bestehen / Landrat lobt das Engagement der Mitglieder.

(mum). Der Kreisseniorenbeirat im Landkreis Harburg ist seit mittlerweile 25 Jahren der erste Ansprechpartner für die Verbesserung der Lebensqualität im Landkreis Harburg. Im Juni 1992 beschloss der Kreistag die Gründung. Diesen Geburtstag feierten die Mitglieder zusammen mit Wegbegleitern und Vertretern der Kommunen jetzt im Winsener Kreishaus.
"Sie haben viel bewegt. Gäbe es den Beirat noch nicht, so müsste man ihn erfinden", so das Fazit von Landrat Rainer Rempe, der es sich ebenso wie Ilka Dirnberger, die Vorsitzende des Landesseniorenbeirates, nicht nehmen ließ, den Mitgliedern des Beirates persönlich zu gratulieren. Der Kreisseniorenbeirat sei ein wichtiges Sprachrohr der älteren Menschen gegenüber den Vertretern der Politik und der Verwaltung, dessen Bedeutung im Zuge des demographischen Wandels weiter zunehmen werde.
Rempe dankte den aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Kreisseniorenbeirates für ihr ehrenamtliches Engagement und wünschte sich die Fortsetzung der bisher guten Zusammenarbeit. "Die Bewältigung des demographischen Wandels ist eine große gesamtgesellschaftliche Herausforderung - insbesondere für die Landkreise, die Städte und Gemeinden vor Ort", so der Landrat. Bereits 2016 lebten mehr als 5.800 über 85-Jährige im Landkreis Harburg. Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung lag bei 22 Prozent, das sind über 54.000 Menschen. "Laut der Prognose unseres Empirica-Gutachtens zur Bevölkerungsentwicklung wird sich dieser Anteil bis 2040 auf rund 30 Prozent erhöhen", so Rempe.
llka Dirnberger, Vorsitzende des Landesseniorenbeirats, sprach ihre Glückwünsche zum Jubiläum aus und dankte allen Seniorenbeiratsmitgliedern für ihren Mut und die Tatkraft, mit der sie sich für die Interessen ihrer Generation einsetzen. Das nütze nicht nur der Gesellschaft, sondern hielte auch die Engagierten jung und gesund.

Beirat besteht aus 17 Mitgliedern

(mum). Der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg ist eine selbstständige Vertretung der älteren Menschen im Kreisgebiet. Er besteht aus 17 Mitgliedern, die von den zwölf Städten und Gemeinden im Landkreis sowie der Caritas, der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Diakonischen Werk und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband benannt sind. Der Seniorenbeirat hat die Aufgabe, sich für die Mitwirkung älterer Menschen am Leben in der Gemeinschaft einzusetzen.
Der Landkreis Harburg steht in engem Austausch mit dem Kreisseniorenbeirat und setzt sich für die Lebensqualität älterer Menschen ein. Hierfür spricht das bereits bestehende Angebot wie das bundesweit einmalige und vorbildliche Projekt "stadtlandpraxis" zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in der Fläche, mit dem bereits elf Mediziner für eine Niederlassung im Landkreis gewonnen werden konnten, sowie das vielfältige Beratungsangebot des Seniorenstützpunkts.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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