Reetdachhaus in Bützfleth gerettet

Der Schuppen fiel vollständig den Flammen zum Opfer
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80 Einsatzkräfte an der Abbenflether Hafenstraße / Schuppen, Werkzeug und teure Modellbahn zerstört

tp. Bützfleth. Bei einem Großbrand am Dienstagnachmittag, 30. Mai, wurde ein als Lager und Hobbywerkstatt genutzter Schuppen auf einem Gartengrundstück an der Abbenflether Hafenstraße in Stade-Bützfleth komplett zerstört. Im Einsatz war ein Großaufgebot von rund 80 Einsatzkräften aus Stade, Bützfleth, Bützflethermoor und Drochtersen-Assel. Den Rettern gelang es, das Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus zu verhindern. Menschen wurden nicht verletzt.

Hauseigentümer sind der Rentner Gerd Hove (74) und seine Ehefrau Margret (71). Sie wurden gegen 14.30 Uhr von einer aufmerksamen Nachbarin, die auch die Feuerwehr alarmiert hatte, per Telefon über das Unglück informiert. Handwerker Gerd Hove hielt sich gerade in seinem Gästehaus im Ort auf, Margret Hove, die vielen Bürgern als Quartiers-Managerin im Altländer Viertel in Stade bekannt ist, war auf der Arbeit und bereitete eine Versammlung vor.

Als die Ehelaute zu Hause ankamen, stand der Schuppen samt Anbau in Flammen. Die darin gelagerten Geräte, u.a. eine Tischsäge, ein Rasenmähertrecker, eine Gasheizung sowie Feuerholz fielen den Flammen zum Opfer. Wehmütig blickte Gerd Hove auf das von Ruß und Löschwasser verschmutzte Obergeschoss des Schuppens. Dort stand seine rund 8.000 Euro teure Modelleisenbahn mit zahlreichen wertvollen Loks. Die Anlage war über mehrere Jahre in dem preußischen Fort Grauerort in Abbenfleth ausgestellt. "Ein Nachbar klopfte Gerd Hove tröstend auf die Schulter und bedauerte den Verlust mit den plattdeutschen Worten: "De schöne Isenbohn."

Brandursache ist wahrscheinlich ein technischer Defekt. Die Feuerwehr schätzt den Gesamtschaden auf rund 80.000 Euro.

Der Schuppen fiel vollständig den Flammen zum Opfer
Helfer waren mit der Drehleiter im Löscheinsatz. Das schmucke Reetdachhaus blieb unbeschadet
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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